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Top Spin 2 : Review

  XBOX 360 

Top Spin war und ist eines der besten Tennisspiele, das je auf einer Konsole erschienen ist. Der Xbox-exklusive und von Microsoft veröffentlichte Titel konnte hervorragende Wertungen einfahren. Nun kommt der zweite Teil, exklusiv für Microsofts Xbox 360, aber mit 2K Sports unter einem anderen Publisher auf den Markt. Ob dies dem Spiel gut getan hat und wie sich die virtuelle Tennissimulation gibt, erfahrt ihr in unserem Test.

Spielinhalt

Nach einem Intro, bestehend aus kurzen und rasant zusammen geschnittenen Spielszenen, kommt man gleich ins Hauptmenü, wo es einige Punkte zur Auswahl gibt. Als erstes fällt der Punkt "Ausstellungsspiel" (Anm. d. Red.: der heisst bei unserer Version wirklich so!) auf, was nichts anderes als ein simples Match ohne Pokal oder ähnliches im Einzel oder im Doppel darstellt. Auszuwählen gibt es hierbei vierundzwanzig der weltbesten Tennisspieler und Tennisspielerinnen, wie die Nummer Eins Roger Federer, den Deutschen Tommy Haas oder den Aufschlagstarken Andy Roddick. Bei den Frauen vermisst man neben Patty Schnyder auch die wiedererstarkte Martina Hingis, mit dabei sind jedoch Schönheiten wie Maria Sharapova oder Elena Dementieva. Sämtliche Spieler und Spielerinnen sind dabei in Stärkewerte von eins bis hundert eingeteilt, wobei der beste Spieler Federer "nur" mit einem Wert von fünfundsiebzig, Frau Jamea Jackson als schlechteste mit einem Wert von fünfundvierzig glänzt. Die Spieler werden weiter unterschieden in ihren Fähigkeiten, so sind einige "Alleskönner" (Federer), andere "Powerspieler" (Venus Williams), "raffinierte Volleyspieler" (Henman) oder "Grundlinienspieler" (Myskina).

Wer aber länger Zeit hat und mit seinem Lieblingsspieler nicht nur einen Match bestreiten will, kann im Hauptmenü auch ein Turnier wählen. Neben der Anzahl Sätze für einen Sieg, dem Spieler und der Auswahl, ob man lieber ein Einzel oder Doppel spielen will, steht einem auch noch die Auswahl des Turnierplatzes zur Verfügung. Dabei sind sämtliche Grand Slam, sowie die wichtigsten Masters-, Major Pro- und Minor Pro- wie auch einige Phantasieplätze mit von der Partie.

Der Hauptpunkt des Spiels liegt aber beim Karrieremodus. Nachdem der Spieler gewählt hat, ob er lieber als Frau oder Mann auf die Bällejagd gehen will, stehen ihm etliche Optionen zum Zusammenstellen des eigenen Spielers zur Verfügung. Mit etwas Zeitaufwand ist es dank der vielfältigen Einstellungen gar möglich, ein relativ genaues Ebenbild von sich selbst zu erstellen. Da wird neben der DNA (vier verschiedene Farben: rot, gelb, schwarz, weiss) das Alter und die Nationalität eingestellt. Jede DNA hat acht Hautfarben. Die Gesichtsformen sind sehr unterschiedlich einzustellen, sogar an Hautflecken, Adern, Narben oder Falten wurde gedacht. Haare, Bart, Gestalt und weitere Optionen halten den Spieler einige Minuten vor dem ersten Turnier auf. Wenn man zuletzt drei Begabungen ausgewählt hat, darf man im Karriere-Menü loslegen. Der Spieler befindet sich auf Platz zweihundert der Weltrangliste, hat einen Sponsor, der noch nicht viel springen lässt (bei uns war es K-Swiss) und zum Zahlen etlicher Rechnungen stehen zu Beginn 200.000 Dollar zur Verfügung. Diese werden auch benötigt, denn jede Trainingseinheit, welche die Fähigkeiten leicht verbessern kann, kostet Geld. Damit man wieder welches einnimmt, sollten kleinere Turniere gespielt werden. Je besser man wird, desto stärkere und teurere Trainer kann man sich leisten, was eine Verbesserung der eigenen Spielfigur zur Folge hat. Bis man sein erstes Grand Slam spielt, vergehen einige Stunden. Diese benötigt der Spieler auch, um die elf für einen Turniergewinn relevanten Werte wie Ausdauer, Geschwindigkeit, Aufschlag oder Präzision auf Vordermann bringen zu können.

Top Spin 2
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Daniel Amstutz

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Daniel Amstutz am 01 Apr 2006 @ 11:30
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