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Total Overdose: Review

  XBOX 

Mittlerweile sind alle bisher erschienenen GTA-Teile zu regelrechten Kult-Klassikern geworden. Und genau hier will sich

Total Overdose

ein grosses Stück des Kuchens ergattern. Ob die Rechnung aufgeht, wenn die Entwickler ein bisschen GTA und ein wenig Max Payne zusammenschütten und alles in die mexikanische Unterwelt integrieren, werden wir im Verlauf dieses Berichtes sehen.



Hauptdarsteller von Total Overdose ist Ramiro Cruz, der Zeit seines Lebens das schwarze Schaf seiner Familie war. Über Jahre hinweg hat er sich seinen Spitznamen "El Gringo Loco" erarbeitet, auf den er auch zu Recht stolz ist. Sein Zwillingsbruder, der das genaue Gegenteil von ihm ist, arbeitet bei der DEA (Drug Enforcement Agency) und hat bei der amerikanischen Regierung ein gutes Wort für ihn eingelegt. Allerdings muss Ramiro erst ein paar Aufträge jenseits der mexikanischen Grenze für ihn übernehmen. Im weiteren Verlauf der Geschichte kommen er und sein Bruder einem fiesen Drogenbaron auf die Schliche und klären dabei noch die undurchsichtige Geschichte um ihren getöteten Vater auf.

Die Atmosphäre von Total Oberdose ist hierbei absolut einmalig und sorgt jederzeit für eine gehörige Portion Lust, um weiterzuspielen. Die Grafik, die von romantischen Sonnenuntergängen nur so durchzogen ist, wird nur durch den absolut gelungenen Sound getoppt. Der Spieler hat es hier mit einem extrem coolen Latino-Abenteuer zu tun. Dabei dürfen natürlich die ganzen bekannten Klischees nicht fehlen, seien es die harten Gringo-Sprüche des Hauptdarstellers ebenso wie die Sprüche seiner Widersacher. Ebenfalls die Musikuntermalung passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Feinster mexikanischer Sound dröhnt aus den Boxen und rundet somit das gute Gesamtbild ab.

San Andreas in Mexico?

Wenn der Spieler seine ersten Schritte in der mexikanischen Welt unternimmt, wird er sich sofort an die GTA-Serie erinnert fühlen. Nicht nur die Steuerung erinnert an den Konkurrenten, sondern auch das Interface. Das hat man alles schon mal in Vice City oder San Andreas gesehen. Wie in den Spielen der Rockstar-Entwickler, kann sich der Gamer in der Stadt "Los Torros" jederzeit fremde Wagen unter den Nagel reissen, sich üble Schlägereien mit den Dorfbewohnern liefern oder Waffen in finsteren Hinterhöfen suchen. Leider kommt das absolute Freiheitsgefühl der GTA-Serie nicht so zur Geltung, wie es wünschenswert gewesen wäre. Die Spielwelt wurde bei Total Overdose in viele unabhängige Viertel unterteilt, die auch noch durch Ladebildschirme voneinander getrennt sind. Es besteht zwar die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Missionen die Kleinstadt unsicher zu machen, jedoch wird das wegen der begrenzten Möglichkeiten schnell langweilig. Geheime Missionen fehlen ebenso wie begehbare Gebäude. Nicht einmal Polizei ist in Los Torros zu finden. Somit kann sich der Spieler wirklich alles erlauben, egal ob es das Verhauen der Dorfbewohner, oder die Nichteinhaltung der Verkehrsregeln ist. Erwähnenswert sind allerdings die vielen versteckten Bonuspunkte und Extras, die eine Erkundungstour rechtfertigen. Leider kommt der Umfang der Möglichkeiten zu keiner Zeit an den Klassenprimus heran, so dass sich der Spieler niemals völlig frei fühlt.

Total Overdose
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Claudia Gruell

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Claudia Gruell am 14 Okt 2005 @ 07:14
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