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Transformers - Dark of the Moon: Review

  XBOX 360 

Intelligente, sprechende Autos, die selbstständig über Hindernisse springen, gab es bereits in den frühen 1980er-Jahren bei Knight Rider. Schlecht aussehende, japanische Riesenroboter, die in unecht wirkenden Styroporhäuserschluchten kämpfen, hielten 1993 mit den Power Rangers ihren Einzug. Neu ist das Rezept also nicht - und trotzdem sprengt der dritte Transformers-Film derzeit an den Kinokassen alle Rekorde. Klar, es ist einfach ein verteufelt gut gemachter Film. Leider orientiert sich das Spiel zum Film eher weniger an der Hochglanzvorlage im Kino, sondern eher an den eingangs genannten Vertretern der Zunft.

Was vorher geschah

Transformers 3, das auf den Untertitel "Dark Of The Moon" hört, verzichtet auf die meisten menschlichen Figuren aus der Filmvorlage und konzentriert sich auf die namensgebenden Maschinenwesen. Cordon LeBleu, oder wie der junge Mann auch heisst, und die schöne Unterwäscherosie könnt ihr also im Spiel nicht erspähen. Stattdessen erzählt der Titel die Vorgeschichte zum Film, wenn man denn von einer Geschichte sprechen möchte. Die vermeintlich in die Flucht geschlagenen Decepticons - die Bösen - bereiten einen neuen, grossen Angriff auf die Erde und alles für die Ankunft des neuen Oberfieslings Shockwave vor. So weit, so belanglos. Eine spannende Story sieht anders aus. Stattdessen dient das Plotkonstrukt als Mittel zum Zweck, um möglichst viele verschiedene Autobots - die Guten - an möglichst unterschiedlichen Orten auf dem Planeten auf eine nicht enden wollende Armee von immer gleich aussehenden Decepticons loszulassen und alles um sie herum in Schutt und Asche zu legen. Wenn es zerstörbare Umgebungen geben würde, würde das vielleicht sogar klappen. Das Spiel aber lässt euch nur die Dinge kaputtmachen, die ihr wirklich kaputtmachen müsst. Nicht mehr und nicht weniger.

Leid Rider

Ihr steuert also in jedem Abschnitt einen mehr oder weniger bekannten Vertreter der Autobots durch einen extrem linearen Level und ballert die Decepticons zu Brei, ehe ihr auf einen vermeintlich starken Bossgegner oder einen ewig langen Endkampf stosst. Ihr spielt das Spektakel dabei stets aus einer Third-Robot-Perspektive und könnt zu jedem Zeitpunkt des Spiels auf Knopfdruck entscheiden, in welcher Form sich euer blecherner Freund durch die Levels bewegt: Entweder als unscheinbares Auto, als übermächtiger Roboter oder - und das ist neu - im so genannten Tarnmodus, der mit Tarnung eigentlich wenig zu tun hat. Im Tarnmodus behält das Auto weitgehend seine bekannte Form, fährt aber aus allen Schlitzen massive Waffensysteme empor und fährt sich fortan wie ein Hovercraft. Extrem unauffällig eben. Die Lächerlichkeit liegt in der Übersetzung, im Original lässt sich die Bezeichnung "Stealth-Mode" freilich etwas freier interpretieren.

Transformers - Dark of the Moon
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Tobias Kuehnlein

Transformers---Dark-of-the-Moon


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Tobias Kuehnlein am 26 Jul 2011 @ 13:38
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