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Transformers - Untergang von Cybertron: Review

  XBOX 360 

Die Transformers waren einst eine Serie von Spielzeugen, die vor allem für kleine Jungen gedacht war. Doch hinter der Franchise steckt inzwischen sehr viel mehr, und spätestens seitdem sich Actionmeister Michael Bay dem Stoff angenommen und ihn zu mehreren filmischen Blockbustern vergoldet hat, kennt fast jeder die Marke. Passende Videospiele sind gewohntermassen ebenso in den Handel gekommen, und mit Transformers: Untergang von Cybertron kommt ein weiterer Titel, der einem die Handlung rund um die grossen Roboter ein wenig näherbringen soll.

Mechanisch, praktisch, gut

In den Filmen dreht sich alles rund um den Kampf zweier befeindeter Roboterfraktionen. Zum einen gibt es da die anscheinend guten Autobots, und auf der anderen Seite die ziemlich fiesen Decepticons. Bei ihrem Zwist verwüsten sie so manche menschliche Stadt und sorgen für allerhand Chaos. Das Szenario von Transformers: Untergang von Cybertron ist zeitlich jedoch vor all diesen Ereignissen angesiedelt. Das Spiel startet mit einer Tutorialmission auf einem riesigen Schiff der Autobots. Der Planet der Roboter steht kurz vor dem Untergang, weshalb die Zeitgenossen eine Art Arche gebaut haben und nun auf die Erde flüchten wollen. Die Decepticons wollen jedoch ihre Feinde mit aller Gewalt auslöschen und so gibt es wieder einmal eine gigantische Schlacht, bei der es fraglich bleibt, ob die Erde überhaupt erreicht wird.



Ohne eine genaue Antwort zu liefern, springt der Titel einige Zeit zurück und schickt einen fortan nicht nur einmal auf das Schlachtfeld. In Laufe der Geschichte findet man nämlich heraus, wieso es gerade die Erde sein soll und wie die Arche entsteht. Zwischendurch werden wie gehabt die Fehden der beiden Parteien ausgetragen und das Sterben des Heimatplaneten näher beleuchtet. Zwar ist die Handlung rund um das Transformers-Universum ohnehin durch wenig Tiefgang geprägt, was sich an dieser Stelle kaum ändern mag, doch nett ist der neu gewonnene Eindruck definitiv. Der erdferne Planet bietet schliesslich ein komplett anderes Setting als die sonst so bekannte Umgebung.

Im Verlauf der Kampagne begibt man sich zunächst zu den Autobots. Man erlebt ihre Sicht der Dinge und darf in so ziemlich jedem Kapitel einen anderen der bekannten Charaktere steuern. Später geht es ausserdem zu der dunklen Seite, womit man durchaus viele Geschehnisse mitverfolgen darf. Zwar präsentiert sich das futuristische Setting insgesamt als sehr passend, bleibt alles in allem aber leider etwas blass. Das liegt vorrangig wohl an den oft sehr gleich aussehenden Umgebungen, die mit ihren metallischen Auswüchsen kaum zu unterscheiden sind und einen sterilen Eindruck hinterlassen.

Transformers - Untergang von Cybertron
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Daniel Dyba


Transformers---Untergang-von-Cybertron


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Daniel Dyba am 11 Sep 2012 @ 19:45
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