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True Crime - Streets of L.A.: Review

  XBOX 


Ich empfand GTA3 und Vice City mit ihrem offenen und grosszügigen Gameplay als Revolution und habe beide sehr intensiv gespielt. True Crime: Streets of LA, das von Activision und Luxoflux, die Macher von Spielen wie Vigilante8 für die Playstation, veröffentlicht wurde, wirbt mit noch mehr Gameplay und noch mehr Features. In der Tat macht True Crime einiges besser als GTA, trotzdem reicht es nicht für den höchsten Platz auf dem Podest.



Story

Clichés sind dazu da, um immer wieder hervorgeholt, gebraucht und missbraucht zu werden. True Crime bedient sich zahlreicher Clichés und wirkt dadurch kitschig und kultig zugleich. Wer schon einmal amerikanische Polizeiserien oder -filme gesehen hat, der kennt die Regeln. Der Hauptdarsteller ist vom Dienst suspendiert worden, weil er durch seine brutale Art, die ihm zugewiesenen Fälle zu lösen, bei allerlei Leuten in Ungnade gefallen ist. Mal hat er einen Zeugen verprügelt, mal bei einem Einsatz ein ganzes Stadtviertel in Schutt und Asche gelegt und dabei den Bösewicht umgelegt, anstatt ihn zu verhaften. Nur der Polizeichef hält noch zu ihm, da er ja eigentlich bis anhin jeden Fall gelöst hat. Jetzt wird der Haudegen dringend gebraucht, weil die gesamte Polizei der Stadt ohne ihn nicht in der Lage ist, einen gefährlichen Fall zu lösen. Obwohl er dabei sein Leben aufs Spiel setzt, sagt er zu, denn zum einen ist er nun mal ein Cop und kann nichts anderes als Bösewichte zu jagen, und zudem hat er mit der Unterwelt noch eine Rechnung zu begleichen, da diese a) seinen Partner, b) seinen besten Freund oder c) einen Verwandten auf dem Gewissen hat.

Ihr spielt Nick Kang, der gerade vom Dienst suspendiert wurde und nun wieder zum Einsatz kommen soll, um den Triaden der chinesischen Variante der Mafia ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Da er selber asiatischer Abstammung ist, scheint er für diesen Job prädestiniert. Nick ist allerdings nicht der nette Junge von nebenan und auch nicht der optimale Schwiegersohn. Er hat ein loses Mundwerk, welches bei jedem Satz eine anzügliche Bemerkung von sich gibt und einen Finger, der sich beim Kontakt mit dem Abzug einer Waffe automatisch krümmt. Erschwerend kommt hinzu, dass er gerne mit den Fäusten spricht und mit seinen Kung Fu-Künsten prahlt. Wie wenn das nicht genug wäre wurde auch noch sein Vater, selber einmal Polizist, bei einem Einsatz ermordet und sein Bruder entführt, und das macht Nick noch gefährlicher.

Reaktiviert wird er von der Chefin der Los Angeles Police höchstpersönlich. Die gut genährte Dame ist von der lockeren Sorte und scheint eine Schwäche für den guten Nick zu haben. Kurzerhand stellt sie ihm die hübsche Rosie als Partnerin zur Seite, was Nick gar nicht passt, denn erstens arbeitet ein abgebrühter Cop wie er bekanntlich alleine und zweitens ist sie eine Frau. Rosie lässt sich allerdings nicht durch seine Art einschüchtern, denn schliesslich war sie in ihrer Jugend Mitglied einer gefürchteten Gang. Hier beginnt das eigentliche Spiel, wobei ein alternder Polizist, der Nicks Vater kannte, als Erzähler auftritt. Diesem verleiht kein geringerer als Schauspieler Christopher Walken die Stimme, was ein wirkliches Highlight ist. True Crime wirft mit Plagiaten aus mehreren Jahrzehnten Filmgeschichte nur so um sich und enthält nebenbei auch einige Wendungen, welche ans Unglaubliche grenzen, doch für Fans von Streifen wie Dirty Harry wird einiges geboten.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 12:28
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