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Two Worlds: Review

  XBOX 360 

Action-Rollenspiele mit unbegrenzter Freiheit, einer grandiosen Optik, vielen Aufgaben und massig Objekten zum Sammeln sind eine enorme Herausforderung für jeden Entwickler. In kaum einem anderen Genre gibt es so viele Dinge zu beachten. Dies musste nun auch die Entwicklerstube Reality Pump feststellen, die mit

Two Worlds

ihr Rollenspieldebüt gibt. Wie gut sie die Gefahren umschifft haben und wie hoch der Suchtfaktor auf der Xbox 360 ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Immer diese Bösewichte

Was wäre ein Rollenspiel wie Two Worlds ohne finstere Machenschaften? Richtig, vermutlich eine Simulation im Spazierengehen. Da das allerdings kein Videospieler kaufen würde, kommt es selbstverständlich zu verzwickten Situationen und das Böse will ganz entspannt die Weltherrschaft an sich reissen. Alles beginnt damit, dass ihr als namenloser Held mit eurer Schwester im Schlepptau durch die Welt von Antaloor reitet. Leider ist die Gute schwer verletzt, so dass ihr eine Möglichkeit zum Rasten suchen müsst. Als das inzwischen ohnmächtige Mädel entführt wird, beginnt für euch das Abenteuer in der Bergregion Thalmont. Inzwischen ist einiges an Zeit vergangen und ihr landet als Söldner in der Stadt Komorin, um den dortigen Anwohnern einige Dienste anzubieten - natürlich nur gegen eine angemessene Bezahlung. Schnell wird klar, dass Antaloor von zahlreichen Gilden, Geheimbünden und Monstrositäten bewohnt wird. Hier dürfen die Magier- oder Händlergilde genauso wenig fehlen wie Wölfe, Orks und Skelette.

Wie es sich für ein stattliches Rollenspiel gehört, habt ihr gleich zu Beginn vollkommene Handlungsfreiheit. Geht ihr zurück nach Komorin, um weitere Aufträge entgegenzunehmen? Oder streift ihr vielleicht doch lieber erst alleine durch die dicht bewaldete Region und schaut, was die Fantasywelt so zu bieten hat?

Trotz des Entdeckerdrangs solltet ihr Vorsicht walten lassen, denn wer zu schnell durch die Gegend hetzt, wird schnell auf viel zu starke Gegner treffen. Daher ist es durchaus ratsam, sich zunächst in der Anfangsregion aufzuhalten. Doch bereits in diesem Teil habt ihr schon genug Platz für viele Stunden voller Entdeckungen und Scharmützel.

Die ganze Freiheit und die damit verbundene weiträumige Landschaft hat jedoch ihren Preis: Die Bildwiederholrate ist alles andere als optimal. Besonders beim direkten Vergleich mit der PC-Version fällt auf, dass ein deutliches Ruckeln nicht von der Hand zu weisen ist. Auswirkungen auf das Spielgeschehen haben diese Ruckler allerdings nur in Städten, wo die Reaktionszeit nicht so wichtig ist, da dort nicht gekämpft wird. Hier kann es dann schon mal passieren, dass eine Kurve nicht ganz so elegant genommen wird. Die Kämpfe funktionieren aber bestens, einen Nachteil habt ihr dadurch also nicht.

Dennoch: Wen auch kleine Abstriche bei der Bildwiederholrate schon stören, der wird auf der Xbox 360 auf Dauer nicht glücklich werden. Verwunderlich ist jedoch, warum es zu diesem Problem überhaupt kommt. Schliesslich müsst ihr auch auf der Konsole mit plötzlich auftauchenden Bäumen und Häusern rechnen, wie es bereits auf dem PC der Fall war. Trotz allem aber sieht Two Worlds sehr schick aus, denn immerhin ist die Vegetation hier deutlich dichter als bei manch anderem Spiel.

Two Worlds
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Benjamin Boerner

Two-Worlds


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Benjamin Boerner am 28 Sep 2007 @ 10:18
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