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Universe at War - Angriffsziel Erde: Review

  XBOX 360 

Strategiespiele haben etwas Spezielles an sich. Man darf Herr über eine Armee sein und sie befehligen, sie in den Krieg schicken und schwierige Entscheidungen treffen. Nachdem Westwood vor einigen Jahren an EA übergegangen ist, haben sich zahlreiche Entwickler vom Stammteam getrennt und das durchaus erfolgreiche Entwicklerstudio Petroglyph gegründet. Nachdem Star Wars: Empire at War durchaus tolle Kritiken einfuhr, haben sich die Mannen an ein neues Projekt mit dem Namen Universe at War gesetzt. Kollege Spill hat sich im Februar dieses Jahres die PC-Version zur Brust genommen und mit einer akzeptablen 7.0 bewertet. Nun sind zwei Monate vergangen und der Xbox 360-Port schaffte es in unsere Redaktion. Ob die Umsetzung gelungen ist, lest ihr in unserem Test.

Der Titel bietet eine Fülle von verschiedenen Spiel-Modi, sowohl off- als auch online. Solisten werden sich natürlich sofort auf die Kampagne stürzen wollen, welche in vier Teilen die Geschichte rund um die Erdbelagerung durch die feindselige Alienrasse Hierachie erzählt. Im ersten Teil der Kampagne kontrolliert der Spieler die Menschheit, welche sich gegen die übermächtigen Aggressoren aus dem All zur Wehr setzt. Dies ist allerdings nur als kurzes Einführungs-Tutorial gedacht - die Menschen verlieren schnell an Bedeutung und können in Mehrspieler-Partien gar nicht erst als spielbare Seite gewählt werden. Bereits nach wenigen Missionen wechselt man in den Commandersessel der Nova, einer Art interstellare Beschützerrasse, welche sich bereits seit vielen Jahren mit den tyrannischen Ausserirdischen im Krieg befindet.

Anschliessend folgen Missionen mit den Hierachie sowie den geheimnisvollen Masari. Wie auch in vielen anderen Strategiespielen müssen die einzelnen Rassen der Reihenfolge nach gespielt werden, da sich die Story chronologisch durch die drei Kampagnen zieht. Auch Helden haben es ins Spiel geschafft - besonders starke Einheiten, welche das Rückrat einer jeden Armee bilden. Selbst an Superwaffen ähnlich wie in den Command & Conquer-Spielen haben die Entwickler gedacht. Am klassischsten spielen sich die Novas. Diese errichten eine Basis mit diversen Gebäuden, müssen eine Energieverwaltung aufrechterhalten und produzieren ihre Luft-, Fahrzeug- und Infanterie-Einheiten in entsprechenden Fabriken. Da sie die Fähigkeit besitzen, sich zu dematerialisieren, ist es möglich, Nova-Einheiten blitzschnell über das Stromnetzwerk zu transportieren, was sie zum mobilsten der drei Völker macht. Ganz anders hingegen die Hierachie. Diese nutzen kaum Gebäude, sondern verlassen sich auf gigantische, schwer bewaffnete Kampfläufer, welche gleichzeitig als mobile Produktionsstätten für Einheiten dienen.

Die Masari wiederum sind ein hochtechnologisiertes Volk mit sehr fortgeschrittenen Einheiten und verfügen darüber hinaus über PSI-Kräfte sowie die Fähigkeit, dunkle und helle Energie einzusetzen. Diese hat unterschiedliche Auswirkungen auf Feinde und eigene Einheiten, was je nach Situation Vorteile verschaffen kann. Die Kampagne ist insgesamt gelungen und bietet abwechslungsreiche Missionen. Lediglich einige Aufträge - meistens die ohne Basisbau - sind zu einfach und träge geraten. Auch leidet der Titel ein wenig an einem zu stark schwankenden Schwierigkeitsgrad.

Universe at War - Angriffsziel Erde
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 14 Apr 2008 @ 13:08
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