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Unreal 2: Review

  XBOX 



Die schöne Aida, die von anderen als Wunderkind bezeichnet wird, hat zum Beispiel zum Bordmechaniker Isaak ein recht gespanntes Verhältnis, weil sie ihn für den Tod ihrer Freunde verantwortlich macht. Isaak selbst greift wegen demselben Vorfall öfter mal gerne zur Flasche und ist auch seitdem ein etwas gebrochener Mann. Ausserdem erfahrt ihr auch, warum Ne`Ban nicht wieder zu seiner Familie zurück will. Die Gespräche ufern allerdings nicht ins Bodenlose aus, sondern sind angenehm kurz gehalten, so dass man auch nur das erfährt, was man benötigt, um sich in die Situation hineinzuversetzen.

Gameplay

Unreal 2 ist ein simpler Shooter, der nicht allzu viel Grips voraussetzt. Ihr ballert euch durch lineare Levels, welche aber viel Abwechslung und einige spannende Stellen bieten. Rätsel sind spärlich gesät und bleiben auf dem Niveau des ?Knöpfchen-Drückens?. Um den Gegnern Feuer hinter dem Allerwertesten zu machen, habt ihr insgesamt acht Waffen des terranischen Militärs zur Verfügung: Ob Sturmgewehr, Schrotflinte, Raketengewehr, Sniper oder Flammenwerfer, es dürfte für jeden Spieler was dabei sein, wobei ihr auch die Waffen eurer Feinde verwenden dürft. Jede Waffe besitzt zwei verschiedene Schussmodi, so kann das Sturmgewehr nebst dem Automatikfeuer auch abprallende Projektile verschiessen, womit man um Ecken feuern kann.

Ihr kämpft aber nicht immer allein gegen die Monster. Des Öfteren bekommt ihr nützliche Unterstützung von Marines oder müsst auch mal eben diesen helfen ein Artefakt zu retten oder einen Staudamm zu sprengen. Die Marines in Unreal 2 verhalten sich äusserst intelligent und sind eine echte Hilfe, zumal ihr ihnen - ebenfalls per Multiple-Choice-Gesprächen - auch Befehle erteilen könnt. So könnt ihr den verschiedenen Marines in einer Mission zum Beispiel unterschiedliche Bereiche zur Bewachung zuordnen, während ihr immer dort helft, wo gerade die Schlacht am heftigsten tobt. Hilfreich sind ausserdem tragbare Laserbarrieren und automatische Verteidigungstürme, die entweder mit Maschinengewehren oder mit Raketenwerfern auf alles schiessen, was sich bewegt. Diese Verteidigungsanlagen könnt ihr beliebig oft aufstellen und wieder einsammeln, bis eure Gegner sie total zerschossen haben. Dadurch könnt ihr eventuell falsch aufgestellte Türme ohne Probleme an der eurer Meinung nach richtigen Stelle platzieren und müsst so kaum für unklug aufgestellte büssen. Aus derselben Kategorie kommt die Takkra. Es ist eine kleine, fliegende Kugel, die euch entweder beim Attackieren hilft oder auf euch abgefeuerte Geschosse abwehrt.





Was ebenfalls bemerkenswert an Unreal 2 ist, sind die vielen Anlehnungen an Science-Fiction-Filme und andere PC-Spiele der letzten 25 Jahre. Die Skaarj zum Beispiel sehen einem Predator aus dem gleichnamigen Film fast zum Verwechseln ähnlich und die Luftröhren der Lebensform, die den gesamten Planeten Acheron bedeckt, ähneln sehr dem Schlund des Sarlacc-Monsters aus "Die Rückkehr der Jedi Ritter". Und auch sonst fallen überall kleine Ähnlichkeiten zu anderen brillanten Filmen oder Spielen auf. Dadurch wird das Spiel aber keineswegs langweilig, sondern eher noch interessanter und macht viel mehr Spass, weil diese Anlehnungen hervorragend in die neuen Ideen des Spiels integriert worden sind.

Ein grosses Manko von Unreal 2 ist die Spieldauer, die sehr kurz ausgefallen ist. So benötigt ein durchschnittlicher Spieler lediglich sechs Stunden, um das Spiel im einfachsten Schwierigkeitsgrad durchzuspielen. Im Vergleich zur PC Version gibt es hier aber noch Online- und Kooperativ-Modi, auf die ich im nächsten Abschnitt eingehen möchte.

Multiplayer

Unreal 2 bietet einen kooperativen Modus, damit ihr die gesamte Singleplayer Kampagne zu zweit durchzocken könnt. Leider vermiest einem hierbei relativ häufiges Ruckeln ein wenig den Spielspass. Vor allem bei grösseren Gegneransammlungen geht die Framerate in die Knie, was fatale Folgen haben kann.

Aber auch online könnt ihr mit Unreal 2 in die Schlacht ziehen, wobei sich dieser Modus XMP (Extended Multi-Player) nennt. Ihr wählt zwischen Ranger, Tech und Gunner aus, wobei jede Klasse ihre Stärken und Schwächen hat. Nun müsst ihr in Teams gegnerische Artefakte erobern und in eure Basis bringen. Dazu könnt ihr auch herumstehende Fahrzeuge verwenden und elektronische Einrichtungen wie Geschütztürme auf euer Team programmieren. Dazu stellt ihr euch neben das Objekt und hackt es. Somit kommt bei XMP deutlich mehr Taktik auf als bei anderen Online Modi. Leider können nur maximal acht Spieler gegeneinander antreten, was aufgrund der riesigen Maps etwas schade ist. Nicht selten irrt man einige Minuten herum, auf der Suche nach Feinden. Hoffentlich wird es bald kleinere Maps zum Downloaden geben.

Steuerung

Unreal 2 steuert sich recht gut und ähnlich wie die meisten Shooter auf der Xbox. Die Schultertasten werden zum Feuern verwendet, und mithilfe der X-Taste öffnet ihr Türen oder drückt auf Knöpfe. Per A-Knopf könnt ihr springen und euch per Steuerkreuz ducken, was leider etwas umständlich ist. Waffen könnt ihr mit Y und B durchschalten.


Unreal 2
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 08:45
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