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Urban Chaos - Riot Response: Review

  XBOX 

Eine Stadt im Ausnahmezustand: Kriminelle Banden liefern sich brutale Strassenschlachten, unschuldige Bürger leiden unter Angst und Schrecken und an ein gesittetes Zusammenleben ist bei weitem nicht zu denken. In solchen Situationen leitet meistens die Polizei eine Intervention, welche den ordnungswidrigen Zustand behebt und für Ruhe und Ordnung sorgt. In Eidos'

Urban Chaos - Riot Response

reicht aber auch die Polizei nicht mehr und deswegen wird eine Antiterroreinheit namens T-Zero subsidiär geschaffen, welche in die Presche springt und dem wilden Treiben ein Ende setzen soll. Inwieweit dieses Unterfangen spielerisch überzeugen kann, verrät indes unser Test.

Story

Wie in der Einleitung bereits erwähnt, ist in einer fiktiven Grossstadt die Hölle los. Strassengangs besetzen fast die ganze Stadt und sorgen für ordentlichen Tumult. Ihr schlüpft in die Rolle von Nick Mason, welcher eine steile Militärkarriere hinter sich hat und sich nun der Polizei widmet. Sein Vorgesetzter Adam Wolf beauftragt ihn fortan mit etlichen Einsätzen, wobei vielerlei Missionsziele vorgegeben werden. Doch bevor ihr am Einsatzort ans Werk gehen könnt, erfolgt eine kleine Tagesschau, welche sich "Channel 7 News" nennt. Ein Briefing der etwas anderen Sorte, besonders im Hinblick darauf, dass echte Schauspieler in allen Introsequenzen und Bildern vorkommen. Nachdem sich die etwas platt verlaufende und vorhersehbare Sendung dem Ende neigt, steht der brachialen Action nichts mehr im Wege.

Krachendes Brimborium

Schon nach wenigen Spielminuten entpuppt sich Urban Chaos - Riot Response als waschechter Ego-Shooter ohne grösseren Schnickschnack. Mit einer Pistole bewaffnet stellt ihr euch Horden von Gegnern entgegen und erhaltet dabei gelegentlich Unterstützung von Kollegen. Diese könnt ihr kommandieren und zu einigen Aufgaben delegieren. So schlägt der Feuerwehrmann Türen für euch frei und löscht Brände, die Sanitäterin versorgt euch mit Medikits und der Polizist folgt euch auf Schritt und Tritt und gibt, wenn nötig, Feuerschutz. Tiefgreifende spielerische Möglichkeiten kommen dadurch zwar nicht auf, doch das Zusammengehörigkeitsgefühl steigt mit diesen Interaktionen stark an. Ein weiteres wichtiges Spielelement ist das unzerstörbare Schild, welches Nick Mason stets mit sich trägt. Mit der linken Schultertaste haltet ihr das Abwehrbollwerk vor euren Körper und könnt euch fortan sicher bewegen. Besonders bei Geiselnahmen ist der Einsatz des Schildes unabdingbar. Der Schurke schiesst dabei seine Munition auf euer Schild und muss während des Nachladens eine Zwangspause einlegen. In diesem Augenblick verlangsamt sich das Spiel und ihr müsst mit einem gezielten Schuss den Feind ausschalten. Ab und an kann das Unterfangen auch misslingen, besonders wenn mit Streuwaffen hantiert wird, welchen es an Präzision kläglich fehlt. Apropos Waffen: Das Arsenal von Nick Mason umfasst neben Schiesseisen auch unkonventionelle Waffen wie Molotow-Cocktails und Hackmesser, welche er den Schurken abluchsen kann. Dadurch wird der ohnehin hohe Gewaltfaktor weiter in die Höhe getrieben. Die unnötigen Todesanimationen, wodurch eure präzisen Schüsse in Zeitlupe den Gegner treffen und dieser blutüberströmt zu Boden sackt, bilden den negativen Tiefpunkt der Gewaltorgie.

Das Aufgabenspektrum enthält nebst den Geiselnahmen noch einiges mehr: Zivilisten warten auf die Rettung durch T-Zero, VIPs müssen beschützt werden und Bandenführer sollen festgenommen werden. Bei letzterer Aufgabe kommt übrigens erneut das Schild in Verbindung mit dem Elektroschocker zur Anwendung. Durch die elektrischen Stösse könnt ihr nämlich alle Feinde lebend in Gefangenschaft nehmen.

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Can Baris

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Can Baris am 10 Jul 2006 @ 22:34
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