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Viking - Battle For Asgard: Review

  XBOX 360 

Bereist man Grossbritannien, stösst man immer wieder auf Erinnerungen an die Wikinger, die die Länder einst in Angst und Schrecken versetzten mit ihren Eroberungszügen. Für ihre Grausamkeit und Zerstörungswut berüchtigt, haben speziell Wikinger aus Schweden und Norwegen mit ihren Drachenbooten die Küstenorte Europas anvisiert und sich gleichermassen als Kaufleute wie auch als brandschatzende Meute einen Namen gemacht. Creative Assembly lässt euch im Spiel Viking: Battle for Asgard vor allem ein Attribut der Wikinger ausleben: ihre brutale Vorgehensweise.

Wenn euch auf der Strasse künftig jemand "Spalter!" zuruft, dann könnt ihr wohlwollend mit dem Kopf nicken. Vorausgesetzt, ihr habt dieses Spiel auf der Xbox 360 erlebt. Ihr könnt mit dem Begriff Spalter nichts anfangen? Macht auch nichts, dann spaltet ihr halt nur so zum Spass die Schädel eurer Feinde. Wer sich jetzt fragt, warum so etwas tatsächlich Spass machen kann, braucht die nächsten Zeilen nicht mehr weiterverfolgen. Alle anderen dürfen uns begleiten auf dem blutigen Wege des Wikingers Skarin.

In dessen Rolle schlüpft ihr und bekommt zunächst einmal in einem Introvideo verdeutlicht, dass ihr offenbar wichtig für die Göttin Freya seid, denn sie holt euch kurzerhand aus dem Reich der Toten zurück, nachdem ihr auf dem Schlachtfeld zu Boden gegangen seid. Augenscheinlich sieht sie in euch etwas Besonderes und schenkt euch das Brisingamen, den berühmten Halsschmuck der Göttin, um gegen die dunklen, untoten Heerscharen der verfeindeten Hel bestehen zu können, welche die Menschheit zu unterjochen versuchen.

Mit Hilfe dieser Kette könnt ihr einerseits dunkle Ecken ausleuchten und zum anderen dient euch das Schmuckstück auch als Karte, denn nur mit dem Brisingamen könnt ihr Missionsziele und euren Standort aufrufen. Somit habt ihr quasi ein Navigationsgerät und Taschencomputer der Wikingerzeit um den Hals baumeln. Die Übersicht ist wichtig, denn eure Aufgabe ist es, die Lager der Armeen von Hel ausfindig zu machen und die gefangenen Wikinger zu befreien.

Dies wiederholt sich im Verlaufe des Spiels allerdings etwas zu häufig, was einen gewissen Och-nee-nicht-schon-wieder-Effekt zur Folge hat. Es langweilt mit der Zeit, ständig die gleichen grundsätzlichen Ziele vor Augen zu haben. Immerhin müsst ihr die Vorgehensweise gelegentlich variieren und auch schon mal um ein Lager herumschleichen, statt blind anzugreifen. Denn wenn euch mehr als einhundert feindliche Einheiten gegenüberstehen, kann der rote Lebenssaft rasch dahintröpfeln.

Viking - Battle For Asgard
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 03 Apr 2008 @ 18:53
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