GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Virtua Fighter 5: Review

  XBOX 360 

Zum Release der Playstation 3 gab es einige wenige exklusive Hitspiele, die eigentlich in jede gut sortierte Sammlung eines Videospielfreundes gehören. Und die Virtua Fighter Reihe ist wohl eines der schlagkräftigsten Kinder der Beat 'em Up-Zunft, wie Teil fünf schon auf Sonys Kiste mit hervorragenden 9 GBase-Punkten bewies. Zum Weihnachtsgeschäft veröffentlicht Sega das Spiel auch für die Konkurrenz von Microsoft, neu sogar mit einem Onlinemodus bestückt. Wie sich das Spiel auf der Xbox 360 schlägt, lest ihr in unserem Test.

Story


Das Ende des vierten weltweiten Kampfturniers naht: In der letzten Begegnung stehen sich Kage-Maru und Shun Di gegenüber. Doch just in dem Moment, als Kage-Maru seinen ultimativen Angriff startet, erscheint die glänzende, silberfarbene Form Durals und unterbricht das Match.

"Mutter...", flüstert Kage-Maru und tritt dem transformierten Wesen, das einst Tsukikage war, entgegen. In einer Gewissheit, dass seiner Mutter nun nicht mehr geholfen werden kann, vernichtet er sie mit seinen eigenen Händen. Als er jedoch direkt in ihr Gesicht sieht, erstarrt er - "Das ist doch...?".

Besorgt über die Niederlage lässt die Vereinigung der sechs multinationalen Konzerne (Judgement 6, wollen die Weltherrschaft erobern) Vanessa entführen, um den nächsten Schritt des Dural-Programms in Angriff nehmen zu können. Doch noch bevor Vanessa in die nächste Dural transformiert werden kann, verschwindet sie spurlos - und alles deutet auf einen Verräter hin. Trotz dieser Umstände ist es gelungen, Vanessas Kampfdaten einem neuen Dural, dem V-Dural, zu transplantieren. Für Judgement 6 zählen jetzt nur noch zwei Dinge: die Fähigkeiten der neuen V-Dural in einem fünften weltweiten Kampfturnier unter Beweis zu stellen und den Verräter in den eigenen Reihen blosszustellen?

Rein ins Vergnügen!


Die DVD im Laufwerk, das Spiel gestartet und nach einem kurzen Intro, in welchem die einzelnen Charaktere kurz vorgestellt werden, geht's schon voll zur Sache. Ausgewählt werden können im Menü die üblichen Virtua Fighter-Punkte, mit einer Neuerung, die auch aus Teil vier bekannt ist. Neben Arcade, dem Versus- und Trainingsmodus (Dojo) sowie dem Virtua Fighter TV für Wiederholungen gibt es einen so genannten Quest-Mode. Die zweite Neuerung ist der Onlinemodus, dazu später mehr.

Eine erste Wahl fällt aber auf den Arcade-Modus, sind wir doch zu gespannt, was sich bei der Grafik und der Spielbarkeit getan hat. Nach einem kurzen Check war klar: beides im grünen Bereich - sogar noch besser. Grafisch ist der Titel eine Wucht par excellence, vor allem bei einigen Hintergründen im Aussenbereich wie im japanischen Garten mit dem Kirschenbaum. Auch die Animationen der Spielfiguren und deren optische Qualität stehen dem Original aus den Spielhallen in nichts nach. Was uns aber im direkten Vergleich mit dem Playstation 3-Original aufgefallen ist, sind die etwas schlechter aufgelösten Texturen und an Details wurde leicht gespart. Kleine, aber feine Unterschiede, die den Spielspass aber kaum negativ beeinflussen.

Im spielerischen Bereich gibt es von uns viel Lob. Wie gewohnt besteht die Möglichkeit, einen Schlag oder einen Kick auszuführen oder aber zu blocken. Die hinteren vier Tasten (LB, RB, LT, RT) wurden mit Kombinationen belegt, welche auch individuell eingestellt werden können. Um die Kombinationen (Combos) geht es dann auch hauptsächlich. Wie kann ich meinen Gegner am besten zu Boden bringen, ohne dass er sich wehrt? Wie kann ich mich am effizientesten verteidigen? Virtua Fighter ist im Gegensatz zu vielen anderen Prügelspielen fast schon eine Simulation, auch wenn das Spiel aus dem Arcade-Bereich kommt. Dies wirkt sich auch auf das Spieltempo aus, denn Tekken oder auch Dead or Alive sind hier einen Zacken rasanter.

Virtua Fighter 5
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Amstutz

Virtua-Fighter-5


Virtua-Fighter-5


Virtua-Fighter-5


Virtua-Fighter-5


Daniel Amstutz am 01 Nov 2007 @ 20:32
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen