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WWE '12: Review

  XBOX 360 

Es ist November, es ist wieder Wrestling-Zeit. Wie jedes Jahr schickt THQ auch in diesem Herbst wieder ein nagelneues WWE-Spiel ins Rennen um das Weihnachtsgeld der Fans. Was im Vorjahr aber noch auf WWE SmackDown vs. RAW gehört hat, heisst jetzt einfach nur WWE '12. Ein kompletter Neustart der Serie? Keineswegs, auch wenn der neue Name das vermuten lässt. Ob WWE '12 trotzdem oder gerade deshalb punkten kann, haben wir für euch in Erfahrung gebracht.

Ja is' denn heute schon Fernsehen?

Nach dem sehr flott und auf TV-Niveau geschnittenen Intro - ja, es gibt zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Intro - landet ihr im Hauptmenü, in dem Bilder des diesjährigen Coverstars Randy Orton auf der Tagesordnung stehen. Trotz überarbeiteter Optik ist die Struktur des Menüs ziemlich gleich geblieben. Und daran erkennt ihr auch sofort, dass sich das Spiel eigentlich gar nicht so sehr von SmackDown vs. RAW 2011 unterscheidet. Nach wie vor gibt es den Exhibition-Modus für schnelle, belanglose Einzelkämpfe. Dazu gesellt sich auch dieses Jahr der WWE Universe-Modus, in dem ihr eure eigene Wrestling-Welt simulieren dürft - und natürlich darf auch der Story-Modus nicht fehlen, der auch in diesem Jahr wieder auf den Namen Road to WrestleMania hört. So weit also nichts Neues? Nein, in puncto Spielmodi tatsächlich nicht, hier ist alles beim Alten geblieben. Und auch die Anzahl der Match-Arten hat sich in diesem Jahr nicht verändert. Das stört uns aber nicht wirklich, haben uns die WWE-Spiele doch seit jeher immer unzählige Match-Arten zur Verfügung gestellt.

Die Veränderungen liegen dieses Jahr eher im Gameplay und in der Präsentation. Wer sein erstes WWE '12-Match startet, der wird in vielerlei Hinsicht erst einmal Augen machen. Zum einen haben die Entwickler massiv an der Präsentation gewerkelt. Der Kamerawinkel, der das Geschehen im Ring einfängt, ist jetzt etwas tiefer gewählt und ermöglicht so ein authentischeres Bild auf das, was im Geviert passiert. Ergänzt wird der neue Betrachtungswinkel von zahlreichen neuen, dynamischen Kamerapositionen, die bei bestimmten Manövern zum Einsatz kommen und in direkter Zusammenarbeit mit den echten WWE-Kameraleuten erarbeitet wurden. Dazu werden jetzt während des gesamten Matches das WWE HD-Logo in der oberen linken Ecke und das WWE Live-Logo in der unteren linken Ecke eingeblendet - genau so, wie ihr es aus den WWE-Shows gewohnt seid. Auch im Universe-Modus hat man noch mehr Wert auf die Präsentation gelegt. Jede Show startet mit dem typischen Feuerwerk; Grossveranstaltungen sogar mit dem Originalintro und den bekannten Worten "And now, WWE presents ..." Vor Titelkämpfen werden jetzt nicht mehr nur nachgeahmte Grafiken eingeblendet, sondern die echten Grafiken aus den TV-Shows zeigen euch jetzt, um welchen Titel gekämpft wird.

Aber auch spielerisch hat sich etwas getan. Neben einer leicht veränderten Steuerung, die erst einmal etwas Übungszeit erfordert, spielen sich die Kämpfe in WWE '12 wesentlich dynamischer, flüssiger und auch unberechenbarer. Zu verdanken ist das in erster Linie den überarbeiteten Wrestler-Animationen, die in diesem Jahr, bis auf einige Ausnahmen, herausragend gut aussehen und fliessend ineinander übergehen. Für den unberechenbaren Teil des Gameplays sorgt in erster Linie der neue Comeback-Modus. Liegt ihr geschlagen am Boden und ist die vermeintliche Niederlage nicht mehr abzuwenden, könnt ihr, sofern euer Kämpfer diese Fähigkeit besitzt, einen Comeback-Modus starten. In einer Art Quick-Time-Event löst der Kämpfer dann eine Kombo aus mehreren Moves aus, für die ihr nur im richtigen Moment die aufleuchtende Taste drücken müsst. Geht die Kette durch, erhaltet ihr sofort euren Signature- und Finishing-Move und könnt das Match so, genau wie in der echten WWE, noch einmal um 180 Grad drehen.

WWE '12
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Tobias Kuehnlein


WWE-12


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Tobias Kuehnlein am 18 Nov 2011 @ 18:44
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