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Warhammer - Battle March: Review

  XBOX 360 

Für den PC sind Warhammer: Mark of Chaos und das dazugehörige Add-on Battle March bereits seit einiger Zeit erhältlich. Seit Anfang dieses Monats dürfen nun endlich auch Xbox 360-Besitzer mit dem Imperium, den Dunkelelfen, den Streitkräften des Chaos und den anderen bekannten Armeen aus dem Warhammer-Universum in die Schlacht ziehen. Allerdings ist die Xbox 360-Version von Battle March im Gegensatz zur PC-Fassung nicht einfach eine Erweiterung, sondern ein vollwertiges Spiel, welches neben den Inhalten des Add-ons auch jene des Hauptspiels umfasst. Konsolen-Zocker haben also gleich doppelten Grund zu Freude. Fragt sich nur, ob die Steuerung mit dem Gamepad genauso gut funktioniert wie mit Maus und Tastatur? Wir verraten es euch, in unserem Test.

Ganz nach dem Vorbild des weltberühmten Tabletop-Spiels liegt der Fokus auch bei Warhammer: Battle March ganz klar auf Kampf und Taktik. Basenbau, Ressourcen-Management und Einheitenproduktion gibt es im Gegensatz zu vielen anderen Echtzeit-Strategiespielen nicht. Meist befehligt ihr in den Missionen eine recht überschaubare Armee aus rund 20 Einheiten, welche ihr euch grösstenteils selbst zusammenstellen dürft. Fans werden sich also gleich wie zu Hause fühlen. Zumal es mit dem Imperium, den Skaven, den Hoch- und Dunkelelfen, den Streitkräften des Chaos und jenen der Orks und Goblins die wohl bekanntesten Armeen aus dem Warhammer-Universum ins Spiel geschafft haben, welche sich mit Hilfe eines leicht zu bedienenden Editors auch auf der Xbox 360 ganz einfach den eigenen Vorstellungen entsprechend anpassen lassen.

Mit von der Partie sind selbstverständlich auch die schlagkräftigen Helden, welche über verschiedenste Spezialfähigkeiten verfügen und massgeblich für die Moral der übrigen Einheiten verantwortlich sind. Stirbt ein Held, ist das ein herber Verlust für eine Armee, welcher in der Regel nicht wieder auszugleichen ist.

Warhammer - Battle March Bild

Totale Vernichtung

Insgesamt erwarten euch bei Battle March knapp 60 Aufträge, welche sich auf drei umfangreiche Kampagnen verteilen, von denen zwei aus dem Hauptspiel Mark of Chaos und eine aus der gleichnamigen Erweiterung stammen. Kenner der PC-Version dürfen hier also keinerlei Überraschungen erwarten. Nach wie vor geht es in den meisten Missionen lediglich darum, alle feindlichen Einheiten auszuschalten. Abwechslung gibt es vor allem in den ersten beiden Kampagnen nur selten in Form von deutlich interessanteren, optionalen Zielen, wie zum Beispiel der Suche nach bestimmten Artefakten oder der Säuberung der Gruft eines Vampirkönigs. Nichtsdestotrotz ist der Schwierigkeitsgrad vieler Aufträge ganz schön happig ausgefallen. Grund dafür ist, dass es während einer Schlacht nicht selten zu unvorhersehbaren Ereignissen kommt, welche einen sofortigen Taktikwechsel erfordern, was vor allem Anfänger zu Beginn doch etwas überfordern dürfte. Daran ändern auch die ausführlichen Tutoriale nichts. Ein weiteres Problem ist, dass während der teilweise doch recht langen Missionen nicht gespeichert werden kann, so dass Frustmomente vorprogrammiert sind.

Warhammer - Battle March
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Tim Richter

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Tim Richter am 08 Sep 2008 @ 20:43
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