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Whiplash: Review

  XBOX 


Tierversuche sind grausam. D.h. nur solange sie nicht virutell sind und von einem Elektroschock-geplagten Wiesel und einem bemitleidenswerten Hasen handeln, dann könnte es nämlich schnell passieren, dass auf einmal der Mensch selbst zum Versuchsobjekt wird, oder doch nicht? Erfahrt es in unserem Whiplash-Review!



Ich bin ein Versuchstier, holt mich hier raus!

Es gibt Spiele, die etwas schräg sind, dann gibt es Spiele, die schon eher als abgedreht gelten und abschliessend gibt es da noch Whiplash. Wer sich schon immer über den schalen Humor in Videogames geärgert hat, der hat jetzt allen Grund zu Jubeln. Die Story von Whiplash ist genauso unsinnig wie brilliant. Ihr seid Spanx, ein Versuchstier der Genron Corp. mit Ausbrecherambitionen. Sein überdrehtes Auftreten hat Spanx einer vitalisierenden Elektrokur, besser bekannt als Elektroschock, zu verdanken. Doch nicht nur unser geladenes Erdmännchen möchte gerne wieder den Duft der Freiheit schnuppern, auch der Hase Redmont möchte wieder weiche Erde unter seinen weissen Hoppelpfötchen fühlen. Doch bis es soweit ist wird er von Spanx gnadenlos als Fleischwolffüller, Propeller, Hammer und Sonstiges missbraucht. Natürlich könnten unsere knuffigen Kumpanen auch getrennte Wege gehen, dies würde allerdings voraussetzen, dass jemand die Metallkette abmontiert, welche die beiden an den Händen verbindet. Doch wie so oft in diesem Spiel ist auch dieses Detail die Ursache unzähliger spontaner Lacher. Spanx kann als Wiesel bspw. wahre Spitzengeschwindigkeiten erreichen während Redmont wie ein überflüssiges Anhängsel hinter ihm herbammelt und ständig gegen Tische, Stühle und sonstiges Mobiliar stösst. Doch auch das hält das ungleiche Paar nicht davon ab sich ihren Weg durch die verschlungenen Gänge des Genlabors zu bahnen. Dabei kriegen sie tatkräftige Unterstützung von anderen Fellknäueln, dazu gehören unter anderem tollwütige Affen, explodierende Hamster und Cyborg-Eulen. Der Mensch wird hingegen meistens als fresssüchtiger, stark zurückgebliebener Primat dargestellt. Die weiteren Gags wollen wir nicht spoilern und kommen daher gleich zum Gameplay.

Gameplay

Selten war ein Spiel so schräg und doch so schlicht. Die Steuerung ist sehr intuitiv gehalten und ermöglicht auch Newbies einen guten Einstieg in die Gamewelt. Des Weiteren motiviert der abgedrehte Humor anfangs stark zum weiterzocken, später wird dieser Spieldrang leider von der Eintönigkeit des Titels überschattet. Die meiste Zeit seid ihr nämlich nur damit beschäftigt euren langohrigen Kumpel Redmont wie wild durch die Gegend zu schleudern um so ungebetene Gäste loszuwerden. Dabei müsst ihr auch nicht auf besondere Combos oder Sonstiges zurückgreifen, meistens reichen schon ein paar gezielte Treffer aus um einen Gegner auszuknocken. Ein nettes Feature hingegen ist, dass ihr beinahe die komplette Umgebung dem Erdboden gleichmachen könnt. Dabei treten aber oft Logik- und auch technische Fehler auf. Warum kann Spanx mit Redmont Stahlseile durchtrennen, aber keine einzige Delle in eine mickrige Lifttür reinprügeln? Und warum zum Geier machen Pflanzen ein klirrendes Geräusch wenn man Sie aus der Erde reisst? Die Antworten darauf wissen wohl nur die Entwickler.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 08:38
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