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You're in the Movies: Review

  XBOX 360 

Wer sonntags kurz nach dem Mittagessen beziehungsweise Brunch den Fernseher einschaltet, findet auf einschlägigen Sendern meistens hochkarätige B-Movies, in denen die schauspielerischen Leistungen so schlecht sind, dass sie bereits wieder einen Oscar verdient hätten. Wer sich bei solchen Filmen gedacht hat, dass man ja gleich selber vor die Kamera treten könne, bekommt bei You're in the Movies seine Chance auf der Xbox 360. Wieso ihr aber doch lieber bei den realen Sendungen bleiben solltet, zeigt unser Test.

... und Action!

Bereits das Intro kündigt auf seine Art und Weise an, in welche Richtung der neueste Microsoft-Spross geht. Einige verkratzte Action-Figuren erklären euch - geführt von normalen Menschenhänden und ohne grössere Effekte - um was es eigentlich in You're in the Movies geht. Wem dies zu albern ist, drückt sich weiter und landet im Hauptmenü. Hier müsst ihr zunächst eure Xbox Live Vision-Kamera justieren, welche für das Spiel natürlich eine Voraussetzung ist.

Wer nun glaubt, dass hier ein vollständiger Kurzfilm mit abgedroschenen Dialogen gedreht werden kann, wird schnell enttäuscht. You're in the Movies ist eigentlich eine Ansammlung von Minispielen, die ihr absolvieren müsst und aus denen am Schluss automatisch ein Filmchen zusammengebastelt wird. Im Klartext: Ihr wählt zu Beginn euer Szenario aus, in welchem ihr beispielsweise vor einem riesigen, mutierten Chameleon wegrennen müsst. Die Minispiele, die sodann folgen, haben mit diesem Szenario aber nichts gemeinsam: Stattdessen müsst ihr beispielsweise vor einem Stier wegrennen. Im Schlussfilm seht ihr dann, wie ihr vor dem besagten Chameleon die Beine in die Hände nehmt.

Die Dreharbeiten, wenn man sie so nennen kann, dauern vier Runden, also vier Minispiele, danach dürft ihr auf das Gesamtergebnis warten. Dieses wird euch in einem netten Rahmen präsentiert, wobei beim Einzelspielermodus die KI die drei restlichen Rollen übernimmt. Allzuviel solltet ihr jedoch nicht erwarten: Mehr als einige Minuten dauert die ganze teils völlig inkohärente Geschichte nicht.

Mehrspieler

Alternativ können bis zu vier Spieler am Set teilnehmen, wobei die Minispiele nacheinander gemeistert werden müssen. Ärgerlich ist hier der Umstand, dass zwischen den Minispielen lange Ladezeiten den Spielrhythmus empfindlich stören. Der Effekt wird durch die kurze Spielzeit der Minispiele von maximal 30 Sekunden arg verstärkt. Der Regisseur macht immerhin seinen Job gut und ruft laut durch die Boxen, wer als nächster dran ist. Identifiziert werden die Spieler mit ihrem eigenen Foto, welches sie beim Vorsprechen geschossen haben.

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Can Baris


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Can Baris am 20 Dez 2008 @ 19:13
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