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Dr. Kawashimas Körper- und Gehirnübungen: Review

  XBOX 360 

"Belebt Körper und Geist" - das könnte auch glatt der Werbeslogan für das neue Xbox 360 Kinect-Trainingsprogramm von Dr. Kawashima sein. Als Grosserfolg auf Nintendos Handheld will man nun die Xbox 360 mittels der Kinect-Steuerung erobern. Da kommen nicht nur die grauen Zellen in Stimmung.

Das geistige Alter oder: My brain hurts!

Schritt für Schritt will euch der Titel zu einem jüngeren Gehirn verhelfen. Eure Leistungen werden dabei kontinuierlich aufgezeichnet und sind entsprechend auswertbar. Zu Beginn ermittelt das Programm aber zunächst euer aktuelles Gehirnalter, sprich wie verkalkt seid ihr beispielsweise mit Anfang 20 schon? Diverse Übungen müssen dafür absolviert werden, damit sich Dr. Kawashima ein Bild eures Alters machen kann. Genau wie in den Nintendo DS-Spielen weiss man nicht genau, wie das funktioniert und wundert sich über so manches Endergebnis der Altersberechnung. Aber unterhaltsam ist es allemal, wenn man mit Ende 30 schon auf 57 Jahre eingeschätzt wird. Aber schliesslich sind wir hier angetreten, um etwas für die geistige Fitness zu tun, also rasch ans Werk.

Body & Brain Exercises, das klingt nach harter sportlicher Betätigung samt Kopfaufgaben. Ganz so ist es dann doch nicht - zum Glück. Korrekte Antworten gebt ihr jedoch mit euren Armen und Beinen ein. Verschiedene Möglichkeiten stehen euch dabei zur Verfügung. Während ihr unter "Meine Übungen" aus den verschiedensten Trainingseinheiten frei wählen könnt, schlägt euch Dr. Kawashima unter "Heutige Übungen" jeden Kalendertag drei andere Übungen vor, mit der ihr eure grauen Zellen auffrischen sollt. Vor den jeweiligen Aufgaben erhaltet ihr eine kurze Einweisung, sowohl in schriftlicher Form als auch anhand von Bildern - vermutlich wurde diese Option für die Spieler integriert, deren geistiges Alter bereits die 70 Jahre zu überschreiten droht.

Man hat sich alle Mühe gegeben, möglichst viel Abwechslung in die Knobelrunden zu bringen. Letztlich läuft es aber doch auf das gleiche Schema hinaus. Hand-Auge-Koordination verbunden mit grösstenteils simplen Rechen- oder Logikaufgaben. So gebt ihr mit euren Armen die Uhrzeit vor, lasst Ballons in der richtigen Reihenfolge zerplatzen, löst Gleichungen und zeigt an, welche der Summen kleiner oder grösser ist oder - unter Zeitdruck - welche Symbole auf dem Bildschirm gleich sind. Teils ist der Schwierigkeitsgrad auch nicht von Pappe und man muss sich zunächst an die Aufgabe gewöhnen, bevor man ein Erfolgserlebnis erzielt. Speziell bei den Herausforderungen, bei denen man mit einem Zeitlimit konfrontiert wird.

Dr. Kawashimas Körper- und Gehirnübungen
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Birgit Grunow

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Birgit Grunow am 13 Feb 2011 @ 13:23
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