GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

State of Decay 2: Review

  Xbox one 

Für manche Erweiterungen werden die bereits erwähnten Spezialfähigkeiten benötigt, sodass nicht alle sofort errichtet werden können, wenn wir über die entsprechenden Rohstoffe verfügen. Haben wir keinen Spezialisten für das benötigte Gebiet, sollten wir in der Umgebung nach neuen Rekruten Ausschau halten, um eventuell einen Überlebenden mit den benötigten Fertigkeiten zu entdecken. Um Orte, an denen es Rohstoffe, Waffen oder auch Nahrung zu entdecken gibt, leichter aufzuspüren, sollten wir stets Ausschau nach Handymasten halten. Klettern wir an ihnen empor und werfen von der weit oben gelegenen Plattform aus einen Blick auf die Umgebung, füllt sich unsere Minikarte mit Symbolen, sodass wir nahe gelegene Häuser und Lager gezielter ansteuern können.

Schlichtes, zweckdienliches Kampfsystem

Das Nahkampfsystem des Survival-Titels wurde auf das Nötigste reduziert. So greifen wir unsere Gegner durch Drücken einer einzigen Taste an und prügeln so lange auf sie ein, bis sie regungslos am Boden liegen. Wir haben darüber hinaus die Möglichkeit, gegnerischen Angriffen auszuweichen sowie kriechende Zombies mit einer speziellen Schlagattacke in Richtung Boden zu eliminieren. Bei Nahkämpfen müssen wir zudem immer unsere Ausdauerleiste im Auge behalten, um nicht mitten im Kampf nahezu bewegungsunfähig zu werden. Zombies, die in die andere Richtung blicken, können wir uns durch Einsatz der sogenannten Verstohlenheit unbemerkt nähern, um sie aus der Deckung heraus anzugreifen. Die Verstohlenheit eignet sich aber auch, um diverse Gegnergruppen zu umgehen und den Kämpfen aus dem Weg zu gehen. Die Auswahl an Nahkampfwaffen, die wir in unserer Umgebung entdecken können, ist vielfältig und reicht von Messern und Baseballschlägern bis hin zu Werkzeugteilen wie Brecheisen. Die Waffen verfügen über eine gewisse Haltbarkeit und können demnach nicht endlos verwendet werden. Damit eine Waffe nicht plötzlich innerhalb eines Kampfes unbrauchbar wird und wir den Untoten dadurch schutzlos ausgeliefert sind, ist es sinnvoll, stets mehrere Exemplare mitzuführen. Die Schusswaffensteuerung, bei der wir über die Schulter unseres Charakters zielen, präsentiert sich als sehr präzise. Auf Wunsch kann die Zielhilfe verstärkt, verringert oder auch ganz abgeschaltet werden – je nachdem, wie gut die eigenen Shooter-Fähigkeiten sind. Da Schusswaffen eine Menge Krach machen, sollte man sie wirklich nur dann einsetzen, wenn es unbedingt nötig ist, um nicht allzu viele Untote auf einmal anzulocken. Gerade bei Kreischern, die mit ihrem Geschrei weitere Zombies anlocken, sollte man vorsichtig sein.

Solide inszenierte Zombie-Apokalypse

Die grafische Umsetzung wirkt in Sachen Detailreichtum etwas altbacken, dennoch ist die zombieverseuchte Umgebung zu jeder Zeit glaubhaft und stimmungsvoll. Gerade der Beginn in einem schlauchartig aufgebauten, räumlich begrenzten Areal hat richtig viel Spaß gemacht, in der offenen Welt lässt die Intensität dann zugegebenermaßen etwas nach. Nichtsdestoweniger kann die Spielwelt mit ihren vielen Details, zahlreichen Orten, die erkundet werden können, sowie dem gelungenen Tag-und-Nacht-Wechsel überzeugen und sorgt für einen gelungenen Rahmen für unsere Zombiejagd. Die Eindringlichkeit eines The Last of Us oder eines Dying Light wird zugegebenermaßen nicht erreicht, dennoch macht das Erkunden des riesigen Areals zu jeder Zeit Spaß. Die Musik wird recht zurückhaltend eingesetzt und besteht weitestgehend aus dezenten Beats und synthetischen Klängen, die durchgehend für ein gewisses Unbehagen sorgen, dabei aber nie zu aufdringlich werden.

State of Decay 2
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 

Daniel Walter am 25 Mai 2018 @ 11:31
oczko1 Kommentar verfassen