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Mercenaries: Review

  XBOX 


Gespielt wird dabei auf einer riesengroßen Map, die auf Ladezeiten komplett verzichtet. Nur, wenn der Spieler ein Gebäude betritt, oder auf einen Spezial-Auftrag geschickt wird, muss die Xbox kurz nachladen. Die Ladezeit hält sich dabei in Grenzen, wenn man die Grösse der Map beachtet. Dennoch fragt man sich manchmal, warum die Landschaft stets immer gleich aussehen muss. Zudem bestehen die grossen Städte und Flughäfen aus teilweise nur fünf bis sechs Gebäuden, und nur eine Handvoll Passanten beleben die Welt. Zivile Fahrzeuge gibt es auch, diese beschränken sich ebenso auf sehr wenige Modelle, die stets in weisser Farbe vorkommen.

Wichtigstes Gerät eines Söldners ist natürlich sein PDA. Hier werden nicht nur sämtliche Missionsdaten, die per E-Mail stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden, gespeichert. Der Spieler hat auch Zugriff auf eine Landkarte, auf eine Übersicht des 52er-Blattes und kann per Online-Schwarzmarkt Fahrzeuge und andere Spezialitäten buchen.

Getragen werden können pro Söldner immer nur zwei Waffen. Es empfiehlt sich dabei immer, stets einen Raketenwerfer und ein MG mit zu tragen. Des Weiteren kann der Spieler noch Splittergranaten und Schock-Granaten mitschleppen. Letztere wirken nicht tödlich, sie betäuben die Gegner für eine gewisse Zeit lang. Doch neben den ganzen MGs und Raketenwerfern kann der Spieler auch auf allerlei technischen Krimskrams zurückgreifen. Sei es eine C4-Bombe, ein Artillerieschlag oder ein Clusterbombenabwurf - hier ist alles vertreten, was man so auf dem Schwarzmarkt erwerben kann, auch Autos und Waffen lassen sich dort ersteigern. Natürlich ist nichts umsonst und so verlangen auch die Russen für ihre Lieferungen stets einen Batzen Geld - und den muss man sich am Anfang des Spiels erstmal noch erwirtschaften. Wer mag, der kann auch feindliche, sowie zivile Fahrzeuge kapern. Dazu müssen die Insassen entweder getötet, oder aus dem Auto herausgezerrt werden, danach kann der Spieler mit der Y-Taste einsteigen. Fährt man nun eine gewisse Zeit unbemerkt mit dem neuen Fahrzeug durch die Gegend, tarnt sich der Söldner automatisch als Anhänger der Nationalität, der das Auto gehört. Diese Tarnung fliegt erst auf, wenn man die Hupe betätigt. Dies ist wichtig, damit auch die eigenen Leute den Spieler nicht aufs Korn nehmen, oder aber man einem feindlichen General zu dicht auf die Pelle rückt. Begeht man einen feindlichen Akt, fliegt die Tarnung natürlich ebenfalls sofort auf.

Sollte die Schadensanzeige eines Fahrzeuges oder eines Helikopters gegen Null sinken, sollte man schleunigst das Weite suchen. Sterben kann man in Mercenaries allerdings nicht. Sinkt die Lebensenergie unter 20 Punkte, gelangt der Spieler automatisch in den Survival-Modus. Der Bildschirm blinkt rot und der Adrenalinspiegel schnellt in die Höhe. Sollte man nun getroffen werden und die Lebensenergie sinkt auf Null, wird der Spieler wie von Geisterhand in ein alliiertes Sänitätslager gebracht. Wird man im Survival-Modus nicht mehr getroffen, steigt die Lebensenergie wieder auf 20 Punkte. Mit Medi-Kits lässt sich diese Anzeige wieder auffüllen.

Auftragslage

Bei den Aufträgen, die die einzelnen Kommandeure in den Lagern verteilen, vermissen wir ein wenig die Abwechslung und die zusammenhängende Story. Während bei GTA durch die einzelnen Missionen richtig viel Atmosphäre aufgebaut wird, sind die Aufträge nur einer Aneinanderreihung unterschiedlicher Ziele, eine zusammenhängende, atmosphärische Story fehlt leider. Dabei unterscheiden sich die Ziele deutlich: Mal muss man einen Störsender ausschalten, in der nächsten Mission gilt es einen LKW zu kapern. Neben den Primärzielen gibt es pro Mission auch noch ein Sekundärziel, wenn man dieses ebenfalls erfüllt, bekommt man neuen Zaster auf das Konto gutgeschrieben.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:09
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