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Rainbow Six 3: Review

  XBOX 


Multiplayer

Rainbow Six 3 bietet einen Xbox Live Modus, sowie die Möglichkeit bis zu 16 Xbox Konsolen per System Link zu verbinden, dafür kann man auf einer Konsole leider nicht mit Splitscreen gamen. Die fünf Spielmodi sind bei beiden Varianten dieselben. Entweder man bestreitet die Missionen im "Kooperativ Modus" miteinander, oder man Spielt mit Kollegen gegen ein Terrorteam, daneben gibt es noch die Standart Onlinemodi wie Deathmatch und Team-Deathmatch. Erfreulich ist auch die Tatsache, dass man die Spiele nach Sprache filtern kann. So landete ich beim ersten Spielen sogar auf einem Server mit Schweizern und amüsierte mich köstlich! Der Online Modus macht viel Spass und auch nach Monaten werde ich wohl ab und zu wieder eine Runde Rainbow Six 3 zocken. In meinen Augen der bis dato beste Online Shooter.

Steuerung

Die Steuerung gestaltet sich erfreulicherweise recht einsteigerfreundlich. Die komplizierte PC Steuerung wurde genial auf den Kontroller portiert und einige Dinge auch gestrichen und vereinfacht. Die Schultertasten dienen zum Schiessen und schnellen Waffenwechsel, während man mit B-Taste und Y-Taste Wärme- bzw. Nachtsichtgerät aktiviert. Sämtliche Aktionen von euch oder Anweisungen an euer Team werden mit A ausgeführt. Die wichtigste Option (zum Beispiel Türe öffnen und Raum sichern) wird per Knopfdruck ausgelöst. Die restlichen Möglichkeiten erscheinen, wenn ihr den Knopf gedrückt haltet. Ihr könnt eine Aktion eures Teams auch erst auf "Zulu" ausführen lassen, wobei ihr diesen Befehl mit dem weissen Knopf gebt. So lässt sich ein Raum zum Beispiel von zwei Seiten gleichzeitig stürmen, also eure Teamkollegen von einer Türe und ihr von einer anderen. Mit dem Steuerkreuz werden Türen ganz langsam geöffnet oder um Ecken gespäht, während ihr mit dem linkten Ministick die Haltung ändern könnt.

Die ganzen Befehle könnt ihr auch auf Englisch per Headset eurem Team erteilen. Es macht anfangs riesigen Spass "Go, Go, Go!" oder "Open, Flash and Clear" ins Headset zu brüllen und eurem Team bei der Ausführung eures Befehles zu beobachten. Mit der Zeit habe ich jedoch die Spracheingabe komplett weggelassen, da man mit dem Kontroller einfach schneller ist. Ausserdem muss man ein gutes Englisch haben, da das Game einem sonst nicht versteht. Die deutsche Spracheingabe wurde komplett weggelassen, da es scheinbar nicht richtig funktioniert hat.

Technik

Die Grafik von Rainbow Six 3 ist schlichtweg genial! Kein Wunder, denn es handelt sich ja auch um die Unreal Warefare Engine, die schon bei Splinter Cell ihren Einsatz fand, auch wenn Rainbow Six 3 nicht ganz diese Qualität erreicht. Geniale Licht und Schatten-Effekte verwöhnen das Auge und man kann die Gegner schon an ihrem Schatten erkennen. Wärme- und Nachtsichtgeräte sehen wieder unverschämt gut aus und sind auch unverzichtbare Helfer während den Einsätzen. Besonders der Effekt, beim direkten Blick in eine Blendgranatendetonation sollte jeder Mal gesehen haben. Die Locations sind atmosphärisch sehr gut gelungen, auch wenn die Texturqualität teilweise etwas zu wünschen übrig lässt. Dafür läuft das Spiel stets flüssig über den Bildschirm.

Sound

Die Soundeffekte von Rainbow Six 3 sind schlichtweg genial. Wenn ihr eine 5.1 Anlage eure Eigen nennt, fühlt ihr euch mittendrin statt nur dabei! Besonders die Funksprüche der Kameraden und die Anweidungen des Hauptquartiers, die wahlweise nur am Kopfhörer des Headsets zu hören sind, tragen entscheidend zur guten Atmosphäre bei und deshalb empfehle ich allen die Verwendung des Headsets. Die Sprache wurde auch gut synchronisiert, wer aber lieber auf Englisch spielt, kann die Sprache seiner Konsole umschalten.

Rainbow Six 3
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 13:08
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