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Splinter Cell - Pandora Tomorrow: Review

  XBOX 


Nicht nur die Spione, sondern auch die Söldner können insgesamt vier Gadgets mitnehmen. Darunter eine explosive Mine, Granaten, um die Spione zu sprengen, Phosporgranaten, um den Gegner mit grüner Farbe zu markieren und in der Dunkelheit zu erkennen, Magnesiumfackeln, welche geworfen werden können, um dunkle Orte zu erhellen und schlussendlich noch Laserfallen, welche im Prinzip genau gleich funktionieren wie die Peilgeräte der Spione, nur müssen diese an einer Wand platziert werden und sobald ein Spion durch die Falle läuft, wird er markiert und man kann seine Gespräche belauschen. Die Söldner haben zwar kein Nachtsichtgerät, aber immerhin eine kleine Lampe um dunkle Ecken zu erleuchten. Ist diese aktiviert, ist man aber ein leichtes Ziel für die Spione, da sie ohne Probleme die Position des Gegners ausfindig machen können. Dies ist zwar auch mit der Nachtsicht oder der Wärmesicht möglich, ist aber mit Gefahren verbunden, denn die Söldner besitzen eine spezielle Sichtweise, in welcher sie nur elektronische Signale sehen. Haben die Spione dann beispielsweise ihr Nachtsichtgerät eingeschaltet, sind sie wie eine leuchtende Kerze in der Dunkelheit zu erkennen. Die zweite, spezielle Sichtweise der Söldner ist der Bewegungsmelder. Sobald sich etwas, egal ob Freund, Feind oder ein Gegenstand sich schnell bewegt wird er sofort mit einem eckigen Kasten markiert und ist somit leicht zu erledigen.

Technik

Gleich zu Beginn muss hier angemerkt werden, dass es keinen wirklichen grafischen Quantensprung im Spiel gab, dennoch hat sich einiges getan. Die Level wirken mit unterschiedlichsten Texturen und immer neuen, kleinen Details sehr abwechslungsreich sowie sehr lebendig. Spiegelungen auf dem Wasser, herumwirbelnde Blätter im Wind oder ähnliche Dinge sorgen für den nötigen Realismus in den verschiedenen Abschnitten. Die bereits schön anzusehenden Animationen aus dem ersten Teil, sehen nun noch besser und eleganter aus.

Der eigentliche Höhepunkt sind die neuen Aussenlevel. Hier kommen besonders die schön erwähnten animierten Objekte besonders zum Ausdruck, wenn Sam Fisher sich durch ein Cannabis-Feld bewegt. Nicht zuletzt die Lichteffekte sind ein weiterer Augenschmaus. Leider gibt es trotzdem einige Unschönheiten im Bereich der Grafik. Manchmal gibt es kleinere Patzer, wenn Sam beispielsweise einen Feind zu Boden schickt und dessen Kopf in einer Wand verschwindet. Ein weiterer Mängel sind die relativ selten auftretenden Ruckler, welche aber den grafischen Hochgenuss nur leicht trüben können und nicht wirklich negativ ins Gewicht fallen. Anzumerken hierbei ist, dass für den Mehrspielermodus die Grafik leicht verändert wurde. Überflüssige Dinge wurden entfernt, um einen flüssigeren Spielfluss zu gewähren. Der Sound glänzt durch gelungene Effekte und einer stimmigen Hintergrundmusik, die sich der jeweiligen Situation anpasst. Mit der DD 5.1 Unterstützung, die das Spiel bietet, können sich alle die über eine solche Anlage verfügen, freuen. Wie von Ubi Soft gewohnt sind die deutschen Synchronsprecher gut gewählt und passen qualitativ zum Spiel.

Splinter Cell - Pandora Tomorrow
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 12:54
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