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Batman Begins: Review

  XBOX 


Batman in seiner liebsten Umgebung

Vertiefen wir uns in das Spielprinzip. Batmans bevorzugte Fortbewegungsart ist, leise durch Gänge zu schleichen, an Rohren entlangzuklettern oder mit dem Bat-Haken grössere Distanzen zu überwinden. Auf einem Mini-Radar erscheinen eure Gegner und deren Sichtbereiche, ähnlich wie bei Commandos oder Metal Gear Solid. Rot markierte Gegner sind die üblen Burschen mit Schusswaffen. Bei diesen Zeitgenossen endet ein Nahkampf tödlich für euren Helden. Bei Batman Begins geht es vor allem darum, einen alternativen Weg zu finden, um die Gegner auszuschalten. Es ist eine Mischung aus Anschleichen und durch Manipulation der Umgebung bewirkte Angst einjagen. So schleicht ihr euch beispielsweise in einer Szene lautlos an eine Gruppe Gegner heran. Ein an Ketten an der Decke befestigtes Flugzeug in einem Museum wird mittels eures Batarangs mit grossem Getöse von der Decke geschossen. Vor lauter Schreck lassen die bewaffneten Schurken ihre Bleispritzen fallen und sind nun grün auf dem Radar, ein gefundenes Fressen für unseren nahkampferprobten Helden. In manchen Situationen ist ein gutes Timing der Bewegung und ein gutes Versteck im richtigen Moment überlebenswichtig. Bei lautloser Bewegung seid ihr so gut wie unsichtbar für die Gegner. Ein roter Kreis auf dem Radar zeigt eure erzeugte Geräuschkulisse bei nichtgeduckter Haltung.

Man kann eure Angst riechen

Das wichtigste Element im Spiel ist die Angst eurer Gegner. So kann man als dunkler Ritter ganze Gebiete in Angst und Schrecken versetzen, der so genannten Zonenangst. Man sieht auf dem Bildschirm bei Auswahl eines Feindes seinen Puls. Weiss er nichts von eurer Anwesenheit, ist er ruhig und gelassen. In diesem Zustand sind Kämpfe ausserordentlich schwierig. Ihr müsst dafür sorgen, dass ihr Puls rast. Jagt ihnen Angst ein! Sprengt aus der Ferne ein explosives Fass mittels eures Batarangs und schon sind die Karten neu gemischt. Manche Schurken laufen geradezu von euch weg. Dieses Spielprinzip macht Spass. Man hört in so mancher Szene die Leute über Batman sprechen. Sie tauschen neuste Gerüchte aus und erfinden die wildesten Geschichten. Besonders eingeschüchterte Gegner sehen euch bei ihrem Gnadenstoss als einen Dämonen, dies ist recht nett anzusehen.

Schafft ihr es, euch unbeobachtet von hinten oder oben an einen Gegner heranzuschleichen, schaltet ihr ihn ganz ohne Kampf per Knopfdruck schnell und sicher aus. Manchmal ist es hilfreich, einen Schurken zum Verhör zu bitten. Diese gescripteten Szenen sind linear und ein wenig einfallslos. Auf diese Weise gelangt ihr aber an Geheimcodes für Türen oder wichtige Informationen von euren Opfern. Durch ein wenig mehr Fantasie hätte man diese Verhöre abwechslungsreicher gestalten können. Ein klarer Negativpunkt.

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Michael Brocksch am 11 Jul 2005 @ 21:35
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