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Kingdom Under Fire - Heroes: Review

  XBOX 


Auf dem Schlachtfeld angekommen, nervt zunächst die eingeschränkte Weitsicht und die ungenaue Steuerung der Truppen. Spätestens nach einer Stunde habe ich es mir angewöhnt, die Truppen mittels der Minikarte zu steuern, was erheblich genauer vonstatten geht. Natürlich müsst ihr nicht lange marschieren, bis die ersten gegnerischen Truppen auf euch losstürmen. Dabei wechselt die Kamera direkt zu eurem Hauptcharakter, mit welchem ihr nun die Schlacht erleben dürft. Mittels verschiedener Attacken und Kombinationen, welche mit der X-, A-, B- und Y-Taste ausgeführt werden, kommt dabei überraschend viel Tiefgang hinzu. Doch nur mit der Infanterie könnt ihr noch lange keine Schlachten gewinnen. Hier steuert ihr nämlich nicht nur eine Truppe, sondern gleich mehrere. Kavaliertruppen, Bogenschützen, Magier, Pioniere oder Sturmreiter, all jene Einheiten folgen euren Befehlen. Dabei müsst ihr stets darauf achten, dass die Einheiten richtig eingesetzt werden. Die Bogenschützen nutzen beispielsweise im Nahkampf nichts und müssen genau richtig positioniert werden, damit sie euch im Kampf mit ihren Pfeilen unterstützen können. Die Kavallerie nützt nur etwas, wenn sie direkt auf den Feind zustürmen können. Mit der rechten Schultertaste könnt ihr jederzeit zwischen den Einheiten wechseln und sie anschliessend kommandieren.

Während einer Schlacht könnt ihr verschiedene Spezialattacken in Anspurch nehmen. Mit der weissen oder schwarzen Taste führt ein Offizier eine Spezialattacke aus. Dies kostet euch zwar zweihundert Fähigkeitspunkte, doch dafür beissen einige Gegner innert kürzester Zeit ins Gras. Nach einer erfolgreichen Schlacht erhaltet ihr eine bestimmte Anzahl an Fertigkeitspunkten hinzu, welche unterschiedlich genutzt werden können. Entweder ihr heilt eure Einheiten oder ihr spart die Punkte für den nächsten Kampf auf, denn dieser kommt bestimmt. Damit die Orientierung stets gewährleistet ist, zeigt euch ein grüner Pfeil die Richtung an, in welcher das nächste Missionsziel wartet. Auf dem Weg zum Missionsziel werden dann immer wieder kleinere Kämpfe stattfinden, welche euch empfindlich treffen können. Wenn ihr zu stark angeschlagen seid, könnt ihr euch auch aus der Schlacht zurückziehen. Das Spiel ist verloren, wenn die Einheit zerstört wird, in welcher euer Hauptcharakter steckt. Ab und zu begleiten euch einige verbündete Einheiten, welche hinter euch für Deckung sorgen. Wenn ihr gerade nicht in einem Kampf steckt, könnt ihr eure Truppe in zwei verschiedenen Formationen marschieren lassen. Entweder ihr wählt die offene Formation aus, wodurch breitere Angriffe möglich werden, oder ihr entscheidet euch für die kompakte Formation, wodurch ihr schwerer zu treffen seid, was besonders nützlich ist, wenn euch Bogenschützen aus der Ferne angreifen. Wenn ihr eine Kampagne mit einem Hauptcharakter abgeschlossen habt, stehen euch noch sechs weitere zur Verfügung. Die Spieldauer beträgt zirka fünfzig Stunden, was doch einen guten Umfang darstellt.

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Can Baris am 09 Okt 2005 @ 12:00
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