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Kingdom Under Fire - Heroes: Review

  XBOX 


Multiplayer

Neben dem tiefgreifenden Singleplayer-Modus haben es sich die Entwickler aus dem Hause Phantagram nicht nehmen lassen, auch einen Mehrspielermodus auf den Silberling zu packen. Per Xbox Live können sich Strategen in zwei verschiedenen Modi bekämpfen und zeigen, wer der beste Krieger ist. Am Helden-Kampfmodus können sich bis zu sechs Spieler beteiligen und mit einem eigens ausgewählten Helden in die Schlacht ziehen. Dabei kommen nur die Fähigkeiten der Helden zum Tragen. Im Truppen-Kampfmodus stehen dem Spieler wie im Story-Modus mehrere Einheiten zur Verfügung. Drei Infanterie-, eine Bogenschützen- und eine Lufteinheit ziehen in eine monumentale Schlacht, in welcher es nur einen Gewinner geben kann. Leider ist der Titel online nicht sehr beliebt, doch ab und zu findet man doch einige Server, auf welchen man für einige Stunden Spass haben kann.

Technik

Schon in den ersten Zwischensequenzen fallen die schönen Charaktermodelle der verschiedenen Einheiten und vor allem der Hauptprotagonisten auf. Diese waren schon beim Erstling das Prunkstück und konnten bis zu zehntausend Polygone pro Charakter aufweisen. Auch in "Kingdom under Fire - Heroes" können die Spielermodelle vollends überzeugen. Dafür sieht die restliche Umgebung ziemlich trist aus. Einige Bäume und Gräser, ein nettes Bächlein und gegebenenfalls noch einige Statuen und es hat sich bereits mit der Umgebung. Spätere Levels weisen wenigstens noch etwas Detailvielfalt in Sachen Wettereffekte auf, doch viel mehr ist nicht zu erwarten. Darüber hinaus ist die Weitsicht in den meisten offenen Geländen ziemlich eingeschränkt, wodurch man nie genau erkennen kann, wohin man eigentlich seine Truppen kommandiert. So bleibt die Steuerung der Truppen das grösste Manko am Spiel. Zu allem Überfluss verwehrt die Kameraführung noch an einigen Stellen die Übersicht. Zwar könnt ihr mit einem Klick auf den rechten Ministick die Kameraperspektive wechseln, doch da nur zwei Perspektiven zur Auswahl stehen, nützt das wahrlich auch nicht viel. Leider kommt es bei sehr grossen Schlachten ab und an zu kleinen Rucklern, besonders wenn noch zusätzliche Effekte durch die Magier hervorgerufen werden.

Beim Sound geht Entwickler Phantagram mit der heutigen Zeit mit, verzichtet auf epische Klänge und setzt lieber auf harte Rockmusik. Die einen werden dies sicherlich begrüssen, doch ich hätte mir lieber einen etwas imposanteren Soundtrack gewünscht, aber dies wird wohl nur wenigen (jungen) Spielern ähnlich gehen. Die komplett deutsche Synchronisation weiss zu gefallen und sorgt einige Male für den einen oder anderen Schmunzler.

Kingdom Under Fire - Heroes
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Can Baris am 09 Okt 2005 @ 12:00
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