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Medal of Honor - European Assault : Review

  XBOX 



Sammlerstücke

Auch wenn eure Aufgaben meist das Sabotieren von feindlichen Anlagen und das Ausspionieren von Dokumenten ist, wisst ihr auch eine Waffe zu nutzen. Eine AK47 oder eine Colt M4 Karabiner sucht ihr in den Vierzigern vergebens. Dafür stehen euch Klassiker wie die M1 Garand, BAR und StG44 als Schusswaffen zur Verfügung. Um mehrere Gegner gleichzeitig und Panzer aus dem Weg zu räumen, greift ihr auf die M9 Bazooka oder Handgranaten zurück. Mit euch mitschleppen könnt ihr aber immer nur zwei Waffen gleichzeitig, Handgranaten nicht mitgerechnet. Während dem Kriegsgetummel findet ihr aber reichlich Gelegenheiten, Waffen zu wechseln. Ebenfalls neu ist die Adrenalinanzeige. Diese füllt sich zum Beispiel durch das Erledigen von feindlichen Soldaten oder Ausheben von gefährlichen Bunkern. Einmal voll und aktiviert, seid ihr für wenige Sekunden unverwundbar. Leider hat das ganze auch seine Nebenwirkungen. Ihr bewegt euch langsamer und eure Sicht ist leicht vernebelt, setzt dieses Feature also im richtigen Moment ein. Solltet ihr alle eure Medikits und Revives verbraucht haben und dann sterben, dürft ihr den kompletten Einsatz nochmals wiederholen, denn Speichern ist nur nach jeder erfüllten Mission möglich.

Gepflegtes Äusseres

Während der Spielinhalt mit Neuerungen bereichert wurde, hat man sich in Sachen Optik etwas zurückgehalten, was aber nicht gleich schlecht sein muss. Überall fliegen Kugeln durch die Luft und reissen Furchen in die Erde. Bomben lassen Fontänen von Schnee und Erde hochsteigen und hinterlassen tiefe Krater. Explosionen in unserer Nähe lassen unseren Blick für kurze Zeit verschwimmen und auch unser Gehör wird für diese Zeit in Mitleidenschaft gezogen. Dabei bleibt der Shooter stets flüssig spielbar. Etwas grobkantig wirken dagegen die Soldaten und Vehikel. Panzer etwa wurden mit wenig liebevollen grauen Texturen versehen. Dafür sind die Animationen der Figuren recht ordentlich gelungen. Wie schon bei den Vorgängern, punktet auch MoH:EA in Sachen Sound. Gegner, wie auch eigene Männer, schreien Befehle, rufen nach Verstärkung oder berichten von Feindsichtungen. Maschinenpistolen rattern, Detonationen werden durch laute Explosionen begleitet. Und das alles in feinstem Dolby Digital-Sound.

Wer alle Einsatzziele erfolgreich hinter sich gebracht hat und sich auf harte Online-Action freut, der wird enttäuscht. Electronic Arts hat auf einen Xbox Live- sowie LAN-Modus komplett verzichtet. Die Matches, die ihr zu viert via Splitscreen austragen könnt, sind nur ein kleiner Trost dafür. Zwar bietet der Mehrspielermodus verschiedene Spielvarianten an, doch durch die Spaltung des Bildschirmes will der Funke an Spass nicht überspringen.

Medal of Honor - European Assault
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Carlos Mancebo am 26 Jun 2005 @ 19:32
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