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SAW: Review

  XBOX 360 

Gameplay

Im Laufe der Geschichte muss man immer wieder andere Personen aus ihren Fallen befreien, was in Form von gelösten Rätseln geschehen muss. In der Anfangsphase des Spiels kommt es zu einem Treffen mit Amanda Young, die in einem Stuhl gefangen gehalten wird, ihre Arme sind voller Spritzen, in ihrem Körper befindet sich ein Gift. Tapp muss ihr helfen, den Apparat, der mit den Spritzen verbunden ist, so zu bedienen, dass er nach und nach das Gegenmittel in ihren Körper befördert. Macht Tapp einen Fehler, erhöht sich die Konzentration des Gifts in Amandas Körper, was in ihrem Tod endet.

Solche Rätsel bilden immer wieder den Abschluss eines Sinnabschnittes im Spiel. Man kann sie als Bossgegner-Ersatz sehen. Gerätselt wird aber auch zwischendurch, beispielsweise beim Öffnen eines Werkzeugkastens oder beim Suchen von bestimmten Objekten. Insgesamt präsentiert sich Saw in diesem Kernelement des Spiels durchaus solide. Die Rätsel sind jedoch nicht besonders schwierig, weshalb einige im späteren Verlauf eher nervig sein können. Ein bisschen mehr Abwechslung hätten wir uns da schon gewünscht.

Ein weiterer Bestandteil des Gameplays ist das Kampfsystem. Wie bereits erwähnt, gibt es einige Personen in dieser Anstalt, die es auf einen Schlüssel in eurem Körper abgesehen haben. Dafür gehen sie sogar über Leichen - eure Leiche! Dagegen muss man sich doch wehren können, oder? Jein. Der Spieler besitzt zwar die Möglichkeit, dem Gegner mit Rohren, Baseballschlägern oder ähnlichen Waffen das Leben zu nehmen, die Steuerung fühlt sich jedoch lächerlich träge an. Mit den Triggern kommt man in den Kampfmodus, die Facebuttons dienen zum Schlagen und Decken. Drücken wir also A, braucht Tapp extrem lange bis er seinem Kontrahenten eins über die Rübe zieht. Bis dahin ist der Spieler leider schon dreimal Tod...

Das kann einem schon gerne mal einige Nerven kosten. Man kann sich natürlich darauf vorbereiten und früher schlagen, doch wenn der Gegner erst mal einen erfolgreichen Treffer gelandet hat, wird es schwierig noch zu kontern. Da kann man auch gleich vom letzten Checkpunkt aus neu beginnen. Zum Glück muss man selten zur virtuellen Axt greifen, denn Saw setzt mehr auf Atmosphäre denn auf Action.

Da ist doch was?

Ein Lob an Zombie Studios, dieses kribbelige Gefühl kann nicht jedes Spiel bei uns provozieren. Saw präsentiert sich düster und mysteriös, ohne sich dabei von den Filmen zu entfernen. Dreckige, blutverschmierte Wände zieren das einstige Irrenhaus genauso wie alte Schreibtische und fragwürdige medizinische Geräte, die den Verfall der Anstalt auf gruselige Weise verdeutlichen. Der Sound trägt ebenfalls einen grossen Anteil: Man hat immer das Gefühl, dass irgendeine Falle, irgendein Gegner, irgendeine Überraschung hinter der nächten Ecke lauert. Umso mehr haben wir uns erschreckt, als es dann wirklich der Fall war.

SAW
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Manuel Wecker am 07 Jan 2010 @ 18:30
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