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Mass Effect 2: Review

  XBOX 360 

Joker kann es immer noch nicht fassen, dass Shepard wieder lebendig vor ihm steht. Und die neue Bord-KI EDI macht dem jungen Witzbold zu schaffen, weil sie ihm ständig in seine Arbeit hineinquatscht, was im Verlaufe des Abenteuers immer wieder zu lustigen Dialogen führt. Dies führt uns gleich zu eines der positivsten Merkmale von Mass Effect 2: Die Gesichtsanimationen und die Körpersprache der Figuren im Allgemeinen wirken sehr lebensecht und tragen einen grossen Teil zur fantastischen Atmosphäre des Spiels bei. Und was schon im Vorgänger mächtig Punkte einheimsen konnte, wurde im zweiten Teil nochmals einen ganzen Zacken verbessert. BioWare hat bei den Dialogen ganze Arbeit geleistet, ja, sie sogar mit tollen Echtzeiteingriffen versehen, und verleiht den Figuren so noch mehr Glaubwürdigkeit als ohnehin schon.

Mass Effect 2 Bild
Etwas schade ist es deshalb, dass die deutsche Sprachausgabe in einigen wenigen Szenen der genialen Mimik und Gestik der Figuren hinterherhinkt und eine gewisse emotionale Ernsthaftigkeit vermissen lässt. Auf die ansonsten grandiose Präsentation und Atmosphäre hat dies allerdings keinen spürbaren Einfluss.

Blade Runner trifft auf Star Wars

Bleiben wir thematisch doch gleich noch ein wenig bei der Präsentation von Mass Effect 2. Fans von Filmen wie Blade Runner und Star Wars kommen bei dem BioWare-Titel jedenfalls voll auf ihre Kosten. Als Beispiel sei hier der Planet Illium genannt, der dem Spieler ein hinreissendes Panorama bietet. Gewaltige Wolkenkratzer ragen aus dem Boden und mitten durch die imposante Skyline bewegt sich der ganz normale Flugautoverkehrswahnsinn. Hinsichtlich des wunderschönen Ausblicks schmerzt die Tatsache fast schon etwas, dass ihr die Stadt nicht frei erkunden dürft und stattdessen mit einer immerhin belebten Promenade, ein paar Lagerräumen und interessanten Nebengeschichten vorliebnehmen müsst.

Dafür werdet ihr aber mit einer grossen und komplett bereisbaren Galaxie, die euch entlang der spannenden Hauptgeschichte rund um die Vernichtung der Menschheit durch die Kollektoren immer wieder an einige interessante und vor allem an abwechslungsreiche Orte führt, entschädigt. Etwa mit der grossen und von Kriminellen bevölkerten Raumstation Omega. Selbst eine im Weltraum schwebende Gefängnisanlage wartet darauf, von euch entdeckt zu werden. Natürlich ist auch die Citadel, die für den zweiten Teil gründlich überarbeitet wurde, wieder mit von der Partie und verfügt nun über umfangreiche Sicherheitsmassnahmen. Deutlich belebter ist sie ebenfalls, auch wenn die Bevölkerung nicht wie in anderen Titeln einer zielgerichteten Aufgabe nachgeht. Um die nun ohnehin schon verkürzten Laufwege zu umgehen, wird euch wieder eine Schnellreiseoption angeboten, was allerdings mit nervigen Ladezeiten verbunden ist.

Die Normandy ist wieder frei begehbar. Neuerdings hat Commander Shepard eine eigene Kabine, in der ihr genüsslich dem gelungenen Soundtrack lauschen oder ein Aquarium mit Fischen füllen dürft. Vergesst diese aber nicht zu füttern. In den Mannschaftsräumen sind sogar Toiletten vorzufinden. Besucht ihr allerdings mit einem männlichen Hauptcharakter den weiblichen Lokus, werdet ihr recht forsch von der neuen Bord-KI EDI zurechtgewiesen.

Mass Effect 2
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Andy Wyss am 18 Feb 2010 @ 23:22
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