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Mass Effect 2: Review

  XBOX 360 

Missionsdesign

Mehr überzeugen können da schon die ebenfalls überarbeiteten Nebenmissionen, die ihr massgeblich mit euren moralischen Entscheidungen beeinflussen könnt. So könnt ihr etwa der Besitzerin einer Zwangsarbeiterin helfen, letztere weiterzuvermitteln, indem ihr einen Konzernvertreter belabert, der aufgrund der Firmenethik eigentlich keine Sklaven erwerben möchte. Oder ihr überzeugt die Besitzerin davon, ihre hiesigen Gesetze nach Lücken zu durchforsten, um der Arbeiterin die Freiheit zu schenken und gleichzeitig einen zufriedenstellenden Schadensersatz vom Staat zu erhalten. Auf anderen Planeten helft ihr einer zu Unrecht des Taschendiebstahls bezichtigten Quarianerin, indem ihr Zeugen befragt und Hinweisen nachgeht.

In den daraus folgenden Dialogen dürft ihr entweder das Arschloch oder den Arschkriecher vom Dienst mimen und damit Punkte auf eurer Vorbild- oder Abtrünnigenskala verbuchen, womit sich ähnlich wie in den Fable-Spielen auch das Aussehen eures Charakters beeinflussen lässt.

Leider gibt es von den einfallsreichen Nebenmissionen nicht so viele. Die meiste Zeit jagt ihr aus der Schulterperspektive sehr repetitiven Hauptaufgaben hinterher und müsst weitere Teammitglieder rekrutieren. Der Sinn einer so grossen Crew bleibt lange im Verborgenen, doch trefft ihr immerhin auf viele alte Bekannte aus dem ersten Teil und dürft dank ihnen später die Normandy mit Upgrades erweitern sowie bessere Ausrüstungsteile erforschen, bevor es mit vereinten Kräften ans grosse Finale geht. Loyalitätsmissionen erlauben zudem eine tiefere Einsicht in die Biografien von Begleitern und führen euch in interessante Gebiete. Lohn der Mühe: Ein Loyalitätsbonus auf Fertigkeiten sowie neue Dialogoptionen, die eine freundschaftliche Beziehung und sogar die Aussicht auf eine Romanze versprechen.

Mass Effect 2 Bild
Abgesehen von den gradlinigen Ballereien sind die Levels aber eine Fundgrube für Sammler und können sich grösstenteils wirklich sehen lassen. Ob verregnetes Dschungelareal, sterile Laborumgebungen, rostige Industriegebiete oder gruselig-abgefahrene Alien-Raumschiffe, die direkt aus einem H.-R.-Giger-Albtraum stammen könnten - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Neue Forschungsobjekte, Medigel und Credits findet ihr in den Arealen. Oft müsst ihr Systeme hacken und Schaltkreise umgehen, was in Bildersuchrätseln und Memoryspielchen mündet. Genaues Erkunden der Areale lohnt sich auch, da ihr nicht selten auf Nebencharaktere trefft, die euch wertvolle Informationen geben oder eskortiert werden wollen.

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Andy Wyss am 18 Feb 2010 @ 23:22
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