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MadCatz Arcade GameStick: Hardware Test

  XBOX 360 

Vor allem für Fans von Automatensystemen oder schnellen 2D-Beat 'em Ups ist er das höchste aller Gefühle: Der Arcade-Stick. Arcade-Sticks sind eine feine Sache, bringen sie doch in den meisten Fällen das Spielhallen-Feeling direkt in die heimische Stube. Ob dies auch beim Stick von MadCatz der Fall ist, verraten wir euch in unserem Test.



Hands on

Bevor es ans Eingemachte geht, hier erst mal eine Auflistung all jener Dinge, die im Lieferumfang des Sticks enthalten sind:
  • XLA GameStick
  • Spiel "Frogger"
  • Spiel "Astropop"
  • Spiel "Time Pilot"
  • 24-Stunden-Goldmitgliedschaft bei Xbox Live
All das gibt es für einen Preis von 56,89 Euro oder umgerechnet CHF 94,20. Doch ist der Stick sein Geld überhaupt wert? Ginge es nur um den Lieferumfang, dann sicher ja. Doch die Masse allein macht?s nicht immer aus und so kommt es, dass der Stick bei einigen Dingen durchfällt.

So solide der GameStick auch konstruiert sein mag, so unhandlich ist er eigentlich auch. Bei unseren Testsessions vermissten wir ein ums andere Mal eine grössere Abstützfläche für die Hände. Bei anderern Herstellern von Arcade-Sticks wie Hori oder Thrustmaster klappt?s doch, warum nicht auch beim Stick vom MadCatz? So schmerzen die Hände dank ungünstiger Haltung derselben recht schnell. Ein weiterer Negativpunkt ist ebenfalls recht schnell gefunden: Richtig bedienen lässt sich der Stick eigentlich nur, wenn man eine feste Abstellfläche für ihn parat hat, wie beispielsweise ein kleines Glastischchen. Vier Gumminoppen an jeder Ecke der Unterseite verhindern, dass der Stick hin und her rutschen kann.

MadCatz Arcade GameStick Bild

Doch wem kein Tischchen zur Verfügung steht, um den Stick abzustellen, dem könnte das schnell zum Verhängnis werden. Wo Schatten ist, gibt es aber auch Licht. So lässt sich der Stick im Grunde genommen für jedes Spiel verwenden, da alle Tasten des Originalcontrollers vorhanden und auch relativ gut zu erreichen sind. Das Digikreuz fühlt sich sogar besser an als das etwas schwammige Pendant des Microsoft-Controllers. Ob es allerdings auch Sinn macht, den GameStick bei jedem Spiel zu verwenden, ist wieder eine gänzlich andere Frage. Die Tasten machen zwar allesamt qualitativ einen guten Eindruck und haben auch einen bequemen Druckpunkt, doch erkennt die Konsole nicht immer jeden Tastendruck auf Anhieb, weshalb schon mal zwei- oder dreimal die selbe Taste gedrückt werden muss, bis der Knopfdruck registriert wird.

Krafttraining

Im Gegensatz zu den einzelnen Tasten lässt sich der Hauptstick selbst nur bedingt komfortabel bedienen, da die Hände des Spielers wegen des etwas zu grossen Widerstandes relativ schnell ermüden. Ganz anders der kleine Sidestick, der den rechten Analogstick des Originalcontrollers imitiert und seine Aufgabe auch zuverlässig erfüllt - wenn er auch ein bisschen zu weit herausragt. Ein Punkt, der auch auf den Hauptstick zutrifft: Er ragt viel zu sehr in die Höhe und lässt sich somit auch weniger exakt bedienen als die Gegenstücke der Konkurrenz, was vor allem bei Arcade-Shootern wie Aegis Wing schnell zu einem ungewollten Tod führt.

MadCatz Arcade GameStick
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Andy Wyss

 
Andy Wyss am 27 Jun 2007 @ 19:48
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