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X02: Interview mit J. Allard

  XBOX 

XBox Live war das grosse Thema an der X02. Daher waren wir besonders froh darüber, dass uns Mr. Allard Rede und Antwort zu allen Fragen stand, die XBox Live betrafen.



GBase:

An der Tokio Game Show wurde True Fantasy Live Online von Level 5 präsentiert, ausserdem wird Phantasy Star Online von Sega dem Xbox live Paket in Japan beiliegen. Wie gross sind die Chancen, dass es die beiden Games nach Europa schaffen?

J.Allard:

In Japan sind die Games an der Tokio Game Show sehr gut aufgenommen worden und daher glaube ich, dass die Chancen sehr gut stehen, dass die beiden Games es auch in den Westen schaffen.

X02 Bild

GBase:

Wie sind Sie bei der Auswahl der Länder vorgegangen, in denen als erstes Xbox live aufgeschaltet wird ?

J.Allard:

Das ist ziemlich komplex, aber um es etwas abzukürzen, wir haben uns die Verbreitung der Konsole angeschaut, ausserdem wie weit sich die Breitband Technologie schon in diesen Ländern durchgesetzt hat und natürlich auch, wie gut wir in den einzelnen Ländern arbeiten können, ob wir schlussendlich das erreichen können, was wir uns vorgenommen haben.

GBase:

Ist es möglich als Team auf der Xbox ins Internet zu gehen? So dass bis zu vier Spieler pro Xbox im Internet spielen können?

J.Allard:

Mit Xbox live haben wir die Möglichkeit dazu geschaffen und um es deutlich zu sagen, es ist möglich. Nur die Hersteller von Spielen müssen das auch in ihren Games vorsehen. Ich denke es wird passieren, nur muss sich noch zeigen wie populär dieser Ansatz von Multiplayer Games werden wird. Denn im Augenblick ist immer noch der PC Ansatz vorherrschend, also ein Spieler pro System.

GBase:

Auch Breitband Internet ist nicht überall gleich schnell, wie können Sie verhindern, dass langsamere Anbindungen, schneller nicht behindern?

J.Allard:

Zu diesem Thema haben wir uns Einiges überlegt und sind schlussendlich zum Ergebnis gekommen, dass am Anfang, also vor dem Spiel, die Verbindung überprüft wird. Sollte die Verbindung nicht schnell genug sein, kann der User beispielsweise nur gegen 16 Gegner spielen und nicht gegen 32, im Gegensatz zu einem User, der eine schnellere Verbindung besitzt.

Gbase:

Ihr Ansatz, das ganze Online System kontrollieren zu wollen, scheint einige Publisher, beispielsweise EA abzuschrecken. Was sagen Sie dazu?

J.Allard:

Nun, da niemand von EA anwesend ist, kann ich keinen Kommentar dazu geben, aber wir lassen mit uns reden. Jedem Publisher stehen einige Möglichkeiten offen und wir lassen gerne mit uns reden und machen auch eine Ausnahme, solange unser Grundkonzept, also schnelle Anbindung, Sicherheit und problemloses Spielen im Internet nicht angetastet wird. Ich glaube da gab es auch ein Missverständnis, vor allem in der Presse. Nur weil wir einen grossen Teil des Service übernehmen, um den Publishern vor allem das Herstellen von Games zu überlassen, heisst das nicht, dass wir alles beherrschen wollen. Wir sind offen für Vorschläge und wie gesagt, lassen gerne mit uns reden. Ich denke, ein zentrales System hat vor allem für den Gamer Vorteile und nicht für uns, weil wir das angeblich alles kontrollieren wollen. Wir ermöglichen den Spielern den Zugriff auf verschiedenste Dienstleistungen, beispielsweise immer zu sehen, wann ein Freund mit der Xbox online ist und dann mit oder gegen ihn zu spielen. Und diese Dienstleistungen benötigen einfach ein zentrales System.

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Admin

 
Admin am 01 Apr 2005 @ 11:14
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