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Xbox Live Arcade: House Party Special

  XBOX 360 

Microsoft schmeisst eine House Party auf dem Xbox Live Arcade-Marktplatz. Zu feiern gibt es eigentlich nichts, vielmehr ist die House Party eine Promo-Aktion für fünf ausgewählte Arcade-Spiele, die in den letzten Wochen erschienen sind. Wir haben uns vier davon näher angeschaut: Hard Corps: Uprising, Bejeweled Blitz Live, Beyond Good and Evil HD und Torchlight.

Hard Corps: Uprising

Zum Auftakt der House Party Promo-Aktion erschien Capcoms HardCorps: Uprising, ein neuer Teil der Contra-Reihe. Namentlich ist das Spiel an den vierten Teil der Reihe angelehnt: Contra: Hard Corps, den man in Europa nur unter dem Namen Mega Probotector kennt. Und wo Contra draufsteht, zumindest gedanklich, ist auch Contra drin. Das Spiel ist nichts für Anfänger, es ist gnadenlos, und die Gefahr, dass das Pad mal an die Wand fliegt, ist hier sehr sehr hoch. Typisch Contra eben.

Das Spielprinzip ist wie gehabt. Man läuft und springt von links nach rechts und erlegt alles, was da auf dem Bildschirm auftaucht. Anfänglich kann man sich für einen von zwei Charakteren entscheiden, aber diese unterschieden sich nur in optischer Natur. Hard Corps ist jedoch nicht 1990er-Jahre-Arcade pur, sondern die Entwickler von Arc System (BlazBlue-Reihe) haben noch einige coole Moves spendiert, wie den Doppelsprung oder den Sprint. Auch mit ganzen drei Leben, die wegfliegen wie Blätter im Herbststurm, wird das Spiel nicht einfacher. Kontrollpunkte sind sporadisch und man stirbt und stirbt. Das richtige Spiel also für alle Hardcoregamer, die mal wieder eine Herausforderung suchen.

Sehr cool ist der Kooperativmodus, der sich offline und online austragen lässt. Online ist jedoch nicht das Gelbe vom Ei. Oft wurde die Verbindung unterbrochen und der Spielfortschritt war futsch. Frust pur bei solch einem harten Brocken.

Xbox Live Arcade Bild
Was dann noch neben dem netten Comic-Grafikstil, der ein wenig an BlazBlue erinnert, zu erwähnen ist: der Rising-Modus. Das ändert zwar nichts am Spiel und dem harten Schwierigkeitsgrad, jedoch bekommt man so etwas wie Erfahrungspunkte. Diese kann man dann im Shop für Upgrades und neue Waffen ausgeben. Eine kleine Hilfe, wenn man zum x-ten Mal das Game Over sieht und den Level dann durch die neue Wumme doch noch schafft. Etwas für die nicht ganz so harten Hardcore-Zocker.

Fazit von Stefan Vogel
Ich sage gleich, dass ich kein Freund bin von unmenschlich erscheinenden Schwierigkeitsgraden. Dementsprechend hatte ich beim Test von Hard Corps: Uprising anfänglich sehr wenig Spass. Aber genau wie bei Super Meat Boy, hat das Spiel irgendetwas, was einen dann doch immer wieder in die Spieltodeshölle eintauchen lässt. Hard Corps ist also ein gut gemachtes Contra-Spiel, das sich an frustresistente Fans der Reihe richtet.Und genau die werden eine Menge Spass damit haben.

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Stefan Vogel

 
Stefan Vogel am 18 Mrz 2011 @ 07:40
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